A-Liga: TSV Kaldenkirchen siegt - Trainerduo verlässt SC Waldniel

Fußball-Kreisliga A : Der TSV Kaldenkirchen hält Kontakt zu den Aufstiegsplätzen

Kaldenkirchens A-Liga-Fußballer schlugen Linn daheim mit 2:0. Beim SC Waldniel verkündete das Trainergespann seinen Abschied zum Saisonende.

Der TSV Kaldenkirchen wahrte mit einem Heimsieg gegen den Linner SV seine Aufstiegschancen in der Kreisliga A des Fußballkreises Kempen/Krefeld. Der SC Waldniel verlor daheim gegen Hellas Krefeld. Bereits am Samstag hatte das Trainerduo Björn Kox und Björn Boßems dem SC-Vorstand mitgeteilt, dass sie Ende der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

TSV Kaldenkirchen - Linner SV 2:0 (0:0). „Das war ein mehr als hitziges Spiel über 90 Minuten, das wirklich guten Fußball nicht zuließ“, sagte Kaldenkirchens Trainer Andre Küppers. „Das Einzige, was mich am Ende zufrieden stimmt, ist, dass wir die drei Punkte zu Hause geholt haben.“ Die Tore eventuell sehr wichtige Tore auf dem Weg zurück in die Bezirksliga erzielten Lars Heines und Noel Müllers.

Union Nettetal II - SC Waldniel II 7:3 (2:2). Das Schlusslicht aus Waldniel verlangte der Union lange Zeit richtig was ab. Zur Pause stand es noch 2:2, ehe die Gastgeber dann noch bis auf 7:3 wegzogen. Herausragender Mann auf Nettetaler Seite war zweifelsfrei Anoir Bouaziz, der gleich fünf der sieben Treffer beisteuerte. Gerrit Lenssen traf zudem auch noch doppelt. Für Waldniel schossen Mickail Camara (2) und Marcel Roesch die Tore, doch zu mehr reichte es letztlich doch nicht.

SC Waldniel - Hellas Krefeld 0:2 (0:0). „Wir hatten im gesamten Spiel gerade einmal drei Torschüsse“, ärgerte sich Waldniels Trainer Björn Kox. „Dann braucht man sich am Ende des Spiels auch nicht zu wundern, wenn der Gast das besser gemacht hat und zweimal getroffen hat.“ Und warum verlässt das Trainer-Duo den SC am Ende der Saison? „Sechs Jahre im Verein sind eine lange Zeit“, so Kox. „Man braucht dann einmal eine Veränderung.“ Kox war im Laufe der vergangenen Saison in die erste Mannschaft aufgerückt, konnte den Abstieg aber auch nicht mehr verhindern.

OSV Meerbusch - VSF Amern 4:1 (0:1). „Das war heute nichts“, sagte Amerns Trainer Andre Simons. „Wir mussten acht Leute ersetzen, viele nach oben in die Erste abgeben. Aber am Ende darf man so hoch nicht verlieren.“ Denn seine Jungs erwischten wirklich einen tollen Start und führten durch das Tor von Dennis Brachten völlig verdient mit 1:0. „Wir hätten sogar drei Treffer bis zur Pause erzielen müssen“, so Coach Andre Simons. „Was dann nach der Pause los war, wussten die Jungs nach dem Spiel wohl selbst nicht mehr.“

TSF Bracht - SC Schiefbahn 2:5 (1:3). Das war nicht der Tag für die TSF Bracht. Die Konkurrenz im unteren Drittel holt kräftig Punkte und die Brachter selbst verloren das Heimspiel gegen Schiefbahn klar. „Da kommt denn auch gleich alles zusammen“, ärgerte sich Brachts Trainer Graziano Ruggeri. „Wir haben aber selbst viel zu viele individuelle Fehler gemacht, die dem Gegner das Spiel leichter gemacht haben.“ Die Brachter Treffer erzielten Zudi Ziberi und David Pries.

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