2:2 zwischen Fortuna Dilkrath und Dülkener FC

Fußball-Bezirksliga : Dülkener FC verspielt deutliche Pausenführung in Dilkrath

Die Dülkener führten in Dilkrath schon 2:0, am Ende hieß es aber 2:2.

Des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid: Im gestrigen Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen Fortuna Dilkrath und dem Dülkener FC führten die Gäste aus Viersen zur Pause bereits mit 2:0 und waren einem Auswärtssieg nahe. Doch die Fortuna schlug in der Schlussphase noch doppelt zurück und besiegelte den 2:2-Endstand. So musste sich der DFC mit einem Punkt begnügen, während Dilkrath am Ende froh darüber sein konnte, „Dülken auf Distanz gehalten zu haben“, wie es Fortuna-Trainer Thomas Richter nach dem Spiel formulierte.

Dass am Sonntag  drei der vier Tore nach Eckbällen fielen, ließ erahnen, dass die spielerische Klasse im Derby gefehlt hat. Doch ein fußballerischer Leckerbissen war ob des recht holprigen Rasens und der großen Personalprobleme auf beiden Seiten ohnehin nicht zu erwarten gewesen. Den besseren Start in die Partie erwischten jedenfalls die Dülkener, die eine hohe Laufbereitschaft an den Tag legten und dank Pascal Wüsten (14.) und einer direkt verwandelten Ecke von Benedict Krüger (44.) zur Pause nicht unverdient mit 2:0 führten. „Wir haben wirklich sehr gut gestanden und nichts zugelassen“, blickte DFC-Trainer Matthias Denneburg zufrieden auf die erste Hälfte zurück.

Direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts der Partie verpasste es Dülkens Patrick Hinz, einen kapitalen Fehler in der Dilkrather Hintermannschaft auszunutzen – es wäre wohl die endgültige Entscheidung zugunsten des DFC gewesen. Stattdessen kippte die Partie. Dilkrath fand aus dem Spiel heraus zwar keine Mittel, Torben Esser brachte sein Team aber nach einer Ecke zurück in die Partie (74.). In der 83. Minute war es dann ein Distanzschuss von Torjäger Moritz Münten, der Dilkrath doch noch den Punktgewinn gerettet hat. Denn weitere Tore fielen in der Schlussphase nicht mehr, allerdings wurde es nochmal hitzig: In der Nachspielzeit flogen Dilkraths Steffen Coenen und Dülkens Benedict Krüger nach einer Rudelbildung mit Roten Karten vorzeitig vom Platz.

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