1. FC Viersen vor dem Heimspiel gegen den SSV Grefrath

Fußball-Bezirksliga : 1. FC Viersen gibt Hoffnung nicht auf

Die Fußballer vom Hohen Busch sehen noch Chancen auf einen Aufstiegsplatz in der Bezirksliga. Ein Heimsieg gegen Grefrath muss am Sonntag aber unbedingt her.

Vor dem 26. Spieltag der 1. FC Viersen unter Druck. Auch Dilkrath und Brüggen sind daheim gefordert.

1. FC Viersen (5.) - SSV Grefrath (17.). Viersens Trainer Klaus Fleßers wird nicht müde zu betonen, dass weiterhin die Chance auf den direkten Wiederaufstieg besteht: „Repelen ist sieben Punkte entfernt und derzeit alles andere als sattelfest.“ Angesichts der Tatsache, dass es im Mai auch noch zum direkten Duell mit dem Tabellenzweiten kommt, seien diese durchaus aufzuholen - dafür müsse nach zwei Remis in Folge nun gegen den Tabellenvorletzten aber unbedingt ein Sieg her. „Ein Dreier ist Pflicht, ansonsten brauchen wir uns nicht mehr über Platz zwei zu unterhalten“, betont Fleßers. Das Viersener Urgestein weiß aber auch, dass das nicht einfach wird: „Keine Mannschaft in dieser Liga schlägt eine andere im Vorbeigehen, deshalb müssen wir von Beginn an dominant auftreten.“ Immer dünner wird es in der Angriffsreihe des Ex-Landesligisten: Neben André Seidel und Enrico Zentsch, die bekanntlich für den Rest der Saison ausfallen, schließt Fleßers auch einen Einsatz von Jonas Gomes dos Santos aus. Zumindest im Fall von Nejat Kaya ist er aber guter Dinge.

TuRa Brüggen (18.) - SV Schwafheim (8.). Obwohl die Brüggener zum ersten Mal in dieser Spielzeit in zwei aufeinanderfolgenden Partien gepunktet haben, hat Trainer Jakob Scheller gemischte Gefühle: „Natürlich wollten wir mehr, aber so, wie das Spiel in Grefrath gelaufen ist, müssen wir zufrieden sein. Letztlich war es ein Punkt für die Moral.“ Die daraus geschöpfte Energie möchte das Schlusslicht mit in das Spiel gegen Schwafheim nehmen, der am Mittwoch in Tönisberg mit 3:5 unterlag. Aber gerade, weil der SVS im Niemandsland der Tabelle steht, ist in Schellers Augen äußerste Vorsicht geboten. „Sie reisen natürlich mit einer gewissen Lockerheit an und können befreit aufspielen. Wenn wir nicht direkt präsent sind und sie spielen lassen, könnte es sehr schwierig werden“, meint der 29-Jährige. Daniel Schmidt, Marvin Löw und Nico Schumacher fallen auf Seiten der Hausherren aus.

DJK Fortuna Dilkrath (10.) ­- SV Budberg (7.). Bei der Fortuna, die sich am Mittwoch souverän gegen den FC Meerfeld durchsetzte, hat sich das Lazarett inzwischen etwas gelichtet. Für das Duell mit dem SV Budberg fallen nur noch Christian van de Flierdt (berufsbedingt) und Erdal Tuna (Urlaub) aus, Steffen Coenen ist wieder dabei. „Sie stehen nach einer guten Serie vor uns, aber das wollen wir am Sonntag wieder ändern“, erklärt Coach Thomas Richter.

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