1. FC Viersen, Tura Brüggen und TDFV Viersen in der Fußball-Bezirksliga

Fußball-Bezirksliga : 1. FC Viersen mit Respekt vor Rheydt

Die Viersener sind in der Tabelle deutlich besser platziert als die Rheydter. TuRa Brüggen steht vor kaum lösbarer Aufgabe in Giesenkirchen.

Vor den Karnevalstagen sind neben Fortuna Dilkrath und dem Dülkener FC im Derby die restlichen Fußball-Bezirksligisten aus dem Grenzland auch noch einmal gefordert.

TDFV Viersen (7.) - SV Lürrip (8.). Nach der unglücklichen Niederlage in Mennrath ist der TDFV auf Wiedergutmachung aus und peilt vor der Pause den ersten Dreier im neuen Jahr an. Dass das gegen die Lürriper allerdings nicht einfach wird, weiß Trainer Aytac Azmaz. „Sie haben sich nach einem schlechten Start gefangen und stehen zu Recht dort, wo sie stehen“, sagt er mit Blick auf die Tabelle, auf der sein Team nur noch einen Zähler mehr auf dem Konto hat. Unter der Woche trennte sich der Aufsteiger in beiderseitigem Einvernehmen von den Spielern Kaan Celik Mustafa Koc, Cemil Duman und Jörg Tappiser, weshalb Azmaz froh sein dürfte, dass seine gesperrten Schützlinge zurückkehren. Nicht mit dabei sein wird jedoch auch der verletzte Emre Senkul. „Wenn wir aber das abrufen können, was wir in der zweiten Halbzeit in Mennrath gezeigt haben, dann wird es schwer für Lürrip“, sagte Azmaz.

DJK/VfL Giesenkirchen (2.) - TuRa Brüggen (17.). Großen Respekt hat Brüggens Coach Jakob Scheller vor den Giesenkirchenern. „Sie haben in den vergangenen Jahren vieles richtig gemacht. Der Verein ist ruhig und die Mannschaft geschlossen“, sagt der 29-Jährige. Dass es nach dem Sieg gegen Rheydt nun gegen eines der Topteams der Liga geht, sei für seine Mannschaft aber keine Extramotivation: „Wir können uns nicht aussuchen, gegen wen wir punkten. Am Sonntag haben wir mit Leidenschaft gespielt - diese Leistung wollen wir nun bestätigen.“ Die Reise zum Puffkohlen nicht antreten wird der am Knöchel verletzte Rene Kehren, die Einsätze von Thomas Erkes und Nico Schumacher sind fraglich.

Rheydter SV (11.) - 1. FC Viersen (5.). Gegen Nachbarschaftshilfe aus Brüggen hätten die in Rheydt gastierenden Viersener sicherlich wenig einzuwenden, haben sie nach dem Erfolg über Teutonia Kleinenbroich doch nur noch drei Punkte Rückstand auf Giesenkirchen. Trainer Klaus Fleßers sieht aber gerade im Defensivverhalten noch mächtig Steigerungspotenzial: „Wir sind zuletzt nicht sattelfest genug.“ In Enrico Zentsch und Adrian-Ionel Taranu sind die Einsätze zweier Stammspieler für das Auswärtsspiel im RSV-Stadion fraglich, aber „der Kader ist groß genug, so dass wir diese Ausfälle kompensieren könnten“. Vor dem Gegner warnt Fleßers trotz dessen jüngster Niederlage beim Schlusslicht: „Sie können mehr, als es der Tabellenstand aussagt.“

Mehr von RP ONLINE