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Fußball: 1. FC Viersen seit vier Spielen ohne Gegentor

Fußball : 1. FC Viersen seit vier Spielen ohne Gegentor

Im Derby gegen die SpVg. Odenkirchen präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Willi Kehrberg erneut sehr defensivstark.

Zufrieden gaben sich Viersens Trainer Willi Kehrberg und sein Odenkirchener Kollege Peter Schleuter die Hand. Ihre beiden Vereine, der 1. FC Viersen und die Spiel-Vereinigung Odenkirchen 05/07, trennten sich gestern 0:0. Ein leistungsgerechtes Unentschieden. Ob es Schleuters letzter Auftritt am Hohen Busch war, wo er selbst einmal zwei Jahre Übungsleiter war, ist im Moment noch völlig offen. Denn was der 59-Jährige nach seiner sich dem Ende entgegen neigenden Zeit in Odenkirchen macht, ist weiter unklar.

In den ersten 20 Minuten war das gestrige Derby von vielen taktischen Zwängen geprägt. Beide Mannschaften neutralisierten sich bereits im Mittelfeld. Erst als Derman Disbudak die Latte des Viersener Tores getroffen hatte, nahm das Spiel etwas mehr an Fahrt auf. Und Odenkirchen bekam die Partie als Erster besser in den Griff. "Ab Mitte der ersten Halbzeit waren wir besser im Spiel. Ich hätte meinen Leuten in der Kabine auch gerne gesagt, vorne weiter draufzugehen. Aber wir hatten alleine vier Spieler in der Anfangsformation, die angeschlagen waren", erklärte Peter Schleuter, warum er mit der Punkteteilung rundum zufrieden war.

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Sein Trainerkollege Willi Kehrberg sah im zweiten Abschnitt eine stärkere Viersener Mannschaft. Als Jan Ballis als erster Viersener eine Minute vor der Pause auf das Tor der Gäste schoss, konnte der Viersener Anhang nach dem Seitenwechsel zunehmend auf einen Torerfolg des 1. FC hoffen. Am größten war die Hoffnung nach gut einer Stunde, als Kevin Eichberg per Fallrückzieher traf. Endlich. 1:0 für Viersen? Mitnichten, denn der Unparteiische Farshid Farhadi entschied auf gefährliches Spiel. Schleuter und Kehrberg waren sich einig: Es gibt Unparteiische, die dieses Tor geben.

So versuchte sich Jan Ballis bis zu seiner Auswechselung vergeblich als Torschütze. Nach rund einer Stunde parierte Odenkirchens Kevin Afari hervorragend gegen Ballis. Und nur 14 Minuten später schoss Ballis knapp am linken Pfosten vorbei. Es sollte einfach nicht sein. Für keine der beiden Mannschaften. Auch Odenkirchens Ferdi Berberoglu tauchte im zweiten Durchgang völlig ab, wartete nur auf die eine Chance. Und die hätte es in den letzten Minuten fast noch gegeben. Doch die Viersener konnten klären.

"Wir haben im zweiten Durchgang mehr Zug zum Tor gehabt. Doch das beschränkte sich zumeist auf Jan Ballis", erklärte Kehrberg das Manko der fehlenden Chancenverwertung im Viersener Spiel.

Mit dem Schlusspfiff hatten die Rot-Weißen den Kontakt zu den VSF Amern hergestellt: Nur noch drei Punkte beträgt der Rückstand auf den Nachbarn. Jenen Tabellenplatz, den die Verantwortlichen als Saisonziel ausgegeben haben. Und in Odenkirchen ist man mit dem vierten Tabellenplatz rundum zufrieden.

(sms)