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Fußball: 1. FC Viersen mit dem Bus nach Bocholt

Fußball : 1. FC Viersen mit dem Bus nach Bocholt

Fussball Auf Trainer Frank Mitschkowski und seinen 1. FC Viersen wartet ein strammes Programm. Heute Abend tritt der Niederrheinligist beim 1. FC Bocholt an – der Auftakt zu vier englischen Wochen mit insgesamt acht Spielen im April. "Der Monat wird eine harte Nummer", sagt Mitschkowski. Der Anstoßtermin des Spiels heute Abend in Bocholt steht noch nicht hundertprozentig fest. Angesetzt ist die Partie für 19.30 Uhr – doch der Gastgeber versucht, das Spiel aufgrund von Problemen mit der Flutlichtanlage um bis zu eine Stunde nach vorne zu verschieben. "Bocholt ist allerdings auch eine ganze Ecke zu fahren", sagt Mitschkowski. "Deshalb werden wir nur früher spielen, wenn wir rechtzeitig ankommen und uns vernünftig aufwärmen können."

Das Team fährt früh los

Aufgrund der Entfernung läuft die Viersener Spielvorbereitung sowieso anders als sonst. Üblich ist, dass sich die Mannschaft 75 Minuten vor Spielbeginn trifft. Richtung Bocholt fährt der Bus mit der Mannschaft jedoch schon um halb vier los. "Ich bin gespannt, wie die Mannschaft aus dem Bus kommt", sagt Mitschkowski, der mit seinem Team eine vernünftige Ausgangslage für die restliche Saison schaffen will.

In den Spielen gegen Teams aus den oberen Tabellenregionen – wie Ratingen und Wülfrath – zeigte der 1. FC eine sehr gute Leistung – gekrönt durch den 1:0-Sieg am vergangenen Sonntag gegen den Fünften aus Wülfrath. Bocholt ist allerdings ein Team, das fünf Punkte hinter den Viersenern platziert ist. "Wir tun uns gerne einmal schwer gegen Teams, die nicht unbedingt Fußball spielen wollen", sagt der Trainer. "Allerdings freuen wir uns auf Bocholt. Das ist ein schönes Stadion, zu den Spielen kommen immer viele Zuschauer."

Willing wieder im Tor

Ein Erlebnis also. Vor allem für Benjamin Willing, der im Tor wohl wieder den erkrankten Stammkeeper Thomas Gerdes ersetzen wird. Willing stand schon beim 1:0 gegen Wülfrath im Tor. "Dabei hat er seine Sache sehr gut gemacht", sagt Mitschkowski. "Immerhin hat er direkt in seinem ersten Spiel die Null gehalten." Der Trainer betont zwar, dass "ein Gerdes nicht eins zu eins zu ersetzen" sei – doch das würde von dem "jungen Mann" ja auch keiner erwarten. Aber etwas dagegen hätte auch niemand, wenn Willing noch einmal die Null hält.

(RP)