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Fußball: 1. FC Viersen hofft gegen den DSC auf den nächsten Clou

Fußball : 1. FC Viersen hofft gegen den DSC auf den nächsten Clou

Gegen den Tabellenzweiten der Fußball-Landesliga würden die Viersener daheim gerne nachlegen.

Mit dem Auswärtssieg beim TSV Meerbusch II hat der 1. FC Viersen nach dem ebenfalls beachtlichen 1:1 in Nettetal für die erste richtig dicke Überraschung seiner bisherigen Saison in der Fußball-Landesliga gesorgt. Geht es nach FC-Trainer Willi Kehrberg, soll morgen für die in der Abstiegszone festsitzenden Viersener der nächste Clou folgen. Zu Gast ist kein Geringerer als der Düsseldorfer SC, der aktuell auf Tabellenplatz rangiert.

Und auch wenn die Meerbuscher trotz der Niederlage gegen Viersen nur drei Punkte hinter dem DSC liegen, hält Kehrberg die Düsseldorfer für das größere Kaliber. "Meerbusch war als Aufsteiger von der Euphorie getragen und wird sich jetzt hinter der Spitzengruppe einsortieren. Der DSC ist sehr stabil, selbstbewusst, hat feste Abläufe und ist sehr gut besetzt", sagt Kehrberg, der die Düsseldorfer vorige Woche bei ihrem 6:1-Heimsieg gegen den VfL Jüchen-Garzweiler unter die Lupe nahm. Auch wenn die Jüchener sich da nicht konkurrenzfähig präsentierten, konnte der FC-Coach erkennen, was auf seine Mannschaft zukommt. Herausragender Akteur bei den Gästen ist bislang der Japaner Shun Terada, der alleine 16 der 33 DSC-Tore erzielte. Er hat den Verlust des zum 1. FC Mönchengladbach abgewanderten Torjägers Derman Disbudak, der die Gladbacher inzwischen aber wieder verlassen hat, vergessen gemacht. "Es ist davon auszugehen, dass die bei uns nicht defensiv auftreten werden. Wir müssen ihnen das Leben schwer machen, indem wir die Räume eng machen", betont Kehrberg.

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Dafür sollen die schon gegen Meerbusch defensiv so erfolgreich agierenden zwei Viererketten sorgen. Nach Ballgewinn soll es dann schnell zum Abschluss kommen. Käme es tatsächlich zur nächsten Überraschung, würde das vor den Spielen gegen die direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller deutlich Druck aus dem Kessel nehmen. Etwas Sorge bereitet Willi Kehrberg allerdings, dass ausgerechnet der bislang zuverlässige Routinier Korbinan Beckers wegen seiner fünften Gelbe Karte gesperrt ist. Noch länger Ausfallen wird Rechtsverteidiger Marlon Smikalla, dessen Verletzung sich als Meniskusriss herausstellte. Seinen Part übernahm aber schon gegen Meerbusch Oktay Bülbül zufriedenstellend.

(RP)