1. FC Mönchengladbach vor dem Spiel beim SC Kapellen-Erft

Fußball : Zwei Landesligisten läuten vorzeitig die Winterpause ein

Zum letzten Punktspiel des Jahres tritt der 1. FC Mönchengladbach vorgezogen beim SC Kapellen-Erft an.

Bereits am Mittwochabend (20 Uhr) spielt der 1. FC Mönchengladbach seine letzte Landesliga-Partie in diesem Jahr. Beim SC Kapellen-Erft treffen die Westender als Tabellenvierter auf den Tabellendritten. Gerne erinnern sich die Gladbacher an das Spiel der Hinrunde. Damals gewann der 1. FC überraschend deutlich, aber verdient mit 6:0.

Ein solches Ergebnis ist nicht erneut zu erwarten. Schließlich ist es für die Grevenbroicher, die sich den Oberliga-Aufstieg auf die Fahne geschrieben hatten, die vielleicht letzte Möglichkeit, ins Rennen um die Meisterschaft einzusteigen. „Die Qualität des Kapellener Kaders ist eigentlich so gut, dass es für den Aufstieg reichen sollte“, sagt FC-Trainer Frank Mitschkowski, der die einst auch Coach der Kapellener war. „Von daher sind sie heute Abend auch Top-Favorit.“ Für Mitschkowski ist der Aufstiegszug, auf dem er eh nicht Platz nehmen wollte, abgefahren. Dabei könnten die Gladbacher mit einem Sieg vorlegen und am Wochenende in Ruhe schauen, was die Konkurrenz an der Tabellenspitze macht. Im Idealfall könnte der 1. FC den Abstand auf den zweiten Platz, der auch zum Aufstieg reichen könnte, mit Beginn der Winterpause auf neun Punkt reduzieren. Doch die Spvgg. Sterkrade-Nord und die DJK Teutonia St. Tönis haben sich bisher als sehr stark und sehr stabil erwiesen. Nur schwer vorstellbar, dass sich daran etwas ändern könnte.

„Wir wollen weiterhin im oberen Tabellendrittel mitmischen“, sagt Mitschkowski. „Unser Fokus liegt darauf, die jungen Spieler weiter zu entwickeln.“ Und das gelingt den Westendern gut. In Gestalt von Shuto Asano und Florian Wolters bildeten zuletzt zwei 19-Jährige, die auch noch in der A-Jugend spielen könnten, die Innenverteidigung. Rechtsverteidiger Marcel Schulz ist gerade einmal 20 Jahre alt. Gegen Kapellen wird Thomas Lavia (19) wegen einer privaten Verpflichtung fehlen. Dafür steht Marcel Lüft (24) nach seiner Sperre wegen der fünften Gelben Karte wieder zur Verfügung. „Es wird ein schweres Spiel. Wir wollen uns aber mit einem Erfolgserlebnis aus dem Jahr verabschieden“, sagt Mitschkowski.