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Viersen: SPD ist für Stimmrecht des Jugendforums

Viersen : SPD ist für Stimmrecht des Jugendforums

Die Politik sieht sich als Initiator des Kommunalpolitischen Praktikums in Viersen.

Das Kommunalpolitische Praktikum ist in der Kreisstadt eine Erfolgsgeschichte. So sehen es auch die Viersener Sozialdemokraten. "Das wir in Viersen ein solches Praktikum anbieten, ist jedoch nicht auf Initiative der Stadtverwaltung oder des zuständigen Dezernenten erfolgt. Erst ein Antrag aus der Politik hat diese Initiative angestoßen", stellt jetzt der stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Manuel García Limia klar. 2006 hatten er und sein Fraktionskollege Jörg Dickmanns für die SPD-Fraktion einen Antrag mit der Forderung der Einrichtung eines Kommunalpolitischen Praktikums in Viersen gestellt. "Wir haben damals breite Unterstützung der Mehrheit der Fraktionen für diesen Antrag bekommen. Erst dann ist die Verwaltung aktiv geworden", so García Limia weiter.

Auch bezüglich der Einrichtung eines Jugendforums in der Stadt Viersen hatten die Sozialdemokraten 2006 einen Antrag gestellt. "Leider gab es dafür keine Mehrheit im Aussschuss. Wir wollten damals eine wirkliche Alternative zur Alibiveranstaltung des Kinderparlaments, das zu dem Zeitpunkt bereits nicht mehr existierte", erklärt der Sozialdemokrat.

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Jugendliche sollten die Möglichkeit bekommen, sich mit eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen zu können. Erst 2012 konnte auf Initiative von Jugendlichen ein Jugendforum entstehen. "Natürlich können wir uns vorstellen, dass das Jugendforum Stimmrecht im Jugendhilfeausschuss bekommt. Verwunderlich ist nur, dass der Dezernent, der gleichzeitig Bürgermeisterkandidat der CDU ist, nicht schon im Vorfeld der Konstituierung des Ausschusses mit dieser Überlegung aktiv geworden ist, sondern erst vor der Bürgermeisterwahl im September. Dies scheint dann doch eher mit dem Wahlkampf zusammenzuhängen, als mit einer realen Forderung", äußert García Limia.

(jon)