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SPD beantragt befristetes Parkraumkonzept für Große Bruchstraße in Viersen

Parken in Viersen : Parkraumkonzept für Große Bruchstraße gefordert

So lange die Tiefensammler-Baustelle eingerichtet ist, soll das Konzept greifen, fordert die SPD. Die FDP hatte im September beantragt, die Verkehrssituation zu prüfen.

(naf) Die SPD-Fraktion fordert ein befristetes Parkraumkonzept für den Bereich Große Bruchstraße in der Viersener Südstadt. Es soll gelten, so lange dort die Baustelle für den Tiefensammler eingerichtet ist. Einen entsprechenden Antrag an Bürgermeisterin Sabine Anemüller (SPD) hat der SPD-Fraktionsvorsitzende Manuel García Limia am Donnerstag auf den Weg gebracht. Kostenpflichtiger Inhalt Zuvor hatte unsere Redaktion über Anwohner der Großen Bruchstraße berichtet, die über Parkplatzprobleme klagten.

Im September 2020 hatte bereits die FDP-Fraktion gefordert, die Verkehrssituation dort zu prüfen und zu verbessern. „Die Große Bruchstraße wird so ziemlich alleine gelassen“, sagt der FDP-Parteivorsitzende Frank a Campo. Über den Antrag der FDP sollte in der kommenden Woche in der Sitzung des Ordnungs- und Straßenverkehrsausschusses beraten werden. Diese Sitzung wurde jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt, ein Ersatztermin noch nicht bekanntgegeben.

Die SPD beantragt, ein befristetes Parkraumkonzept zu erarbeiten, bei dem „die unterschiedlichen Erfordernisse – Wohnen, Arbeiten und Handel – berücksichtigt werden“, führt García Limia aus. Die aktuelle Verkehrssituation werde stark durch die Baumaßnahme im Bereich des Tiefensammlers beeinflusst. Die Parkplatzsituation erweise sich dabei als großes Problem. Die unterschiedlichen Nutzergruppen – Wohnen, Arbeiten und Handel – erschwerten eine adäquate Lösung, da es sich teilweise um konkurrierende Akteure handle. Mit dem Parkraumkonzept solle das Problem „zumindest ansatzweise“ gelöst werden. Mit dem Antrag soll sich der zuständige Fachausschuss befassen.

(naf)