Solarbad in Schwalmtal soll nicht aufgegeben werden

Interkommunales Bad: Schwalmtal hält an Solarbad fest

Kinder können mit dem Freizeitpass so oft schwimmen gehen, wie sie wollen

Die Gemeinde Schwalmtal will ihr Solarbad an der Schulstraße in Waldniel behalten – auch wenn die Nachbarkommunen Brüggen und Niederkrüchten derzeit über den Bau eines gemeinsamen Bades nachdenken. „Wir wollen den Fortbestand unseres Bades auf jeden Fall sicherstellen“, erklärte Bürgermeister Michael Pesch (CDU) gestern. Allerdings sei Schwalmtal an der Gründung einer gemeinsamen Bädergesellschaft mit den Nachbarkommunen interessiert, „dazu sind wir in Gesprächen“.

Der Erhalt des Bades sei für die Schulen wichtig, betonte Pesch: „Derzeit ist täglich bis 17 Uhr Schulschwimmen.“ Weil in Niederkrüchten das Freibad in diesem Sommer nicht öffnete, das Hallenbad derzeit saniert wird, sind im Solarbad außerdem die Besucherzahlen gestiegen. Den technischen Zustand des Bades bewerten Pesch und Schwalmtalwerke-Vorstand Dirk Lankes als gut. Das jährliche Defizit liegt bei rund 230.000 Euro. Weil die Schwalmtalwerke mit dem Gewinn aus dem Wasserwerk das Solarbad unterhalten, muss die Gemeinde nicht zusätzlich Geld ins Bad stecken.

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Für die Ferien bietet die Gemeinde einen Freizeitpass an, mit dem Kinder und Jugendlichen in allen Ferien im Schuljahr 2018/19 so oft im Bad schwimmen gehen können, wie sie wollen. Der Freizeitpass ist ab sofort im Bürgerservice im Rathaus, Markt 20 in Waldniel, erhältlich. Schwalmtaler Kinder und Jugendliche zahlen 15 Euro (plus Pfand von zehn Euro). Bedürftige Familien erhalten den Pass für 8,50 Euro, die Pfandgebühr streckt der Verein Bündnis für Familie vor. Kinder und Jugendliche aus anderen Gemeinden zahlen 25 Euro, Erwachsene für 50 Euro.