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So soll die Gemeinde Schwalmtal sauberer werden

Neue Mitarbeiter für den Bauhof : So soll die Gemeinde Schwalmtal sauberer werden

Am Bauhof in Schwalmtal gibt es drei neue Mitarbeiter. Sie sollen dabei helfen, Schwalmtal sauber zu halten und sein Grün besser zu pflegen.

Die Gemeinde Schwalmtal soll sauberer werden. Das war eines der Wahlkampf-Themen von Bürgermeister Andreas Gisbertz (CDU), aber auch eine Forderung anderer Fraktionen.  Jetzt hat die Gemeindeverwaltung die ersten Schritte dafür unternommen: Zum einen haben die Schwalmtalwerke drei neue Mitarbeiter eingestellt, zum anderen wurde ihr Fuhrpark um eine neue Kehrmaschine ergänzt.

Tobias Broich (23) und der zwei Jahre ältere Kevin Gzella waren schon bisher Kollegen – und seit 1. Februar verstärken die beiden  das Team am Bauhof. „Zum 1. März wird noch ein dritter Garten- und Landschaftsgärtner bei den Schwalmtalwerken beginnen“, kündigt Schwalmtalwerke-Vorstand Dirk Lankes an. Die zusätzlichen Mitarbeiter werden für aktuelle Aufgaben wie den Winterdienst bei Schneefall gebraucht. Sie kümmern sich aber auch um die Pflege von Bäumen und Sträuchern. Die CDU hatte 2020 eine bessere Grünpflege gefordert. Inzwischen ist das Bauhof-Team in Schwalmtal von elf auf 18 Mitarbeiter gewachsen.

Zu den Aufgaben des Bauhof-Teams gehören auch Kehrarbeiten und die Leerung der Mülleimer. Zudem gebe es laut Dirk Lankes vereinzelt Beschwerden über unsaubere Straßen und Plätze. Für Lankes sei dies im Vergleich zu größeren Städten nicht immer nachvollziehbar. Zwar seien mal Straßen wie die Waldnieler Straße oder die St.-Michael-Straße nicht optimal sauber, aber im aktuellen Lockdown gebe es weniger Probleme.

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  Ein Thema, das bei Schwalmtalern wie Alyssa Linnemann aus Amern, einer der Organisatorinnen der Müllsammelaktion „Schwalmtal räumt auf“, für Unmut gesorgt hat, ist mit Mikromüll verunreinigtes Straßenbegleitgrün. Im September 2020 hatte Linnemann mit Fotos belegt, wie stark solche Flächen an Straßenrändern mit  geschreddertem Müll verunreinigt wurden. Was die Amernerin damals im Fachausschuss ärgerte: die fehlende Reaktion der Verwaltung auf ihre wiederholten Hinweise.  Daraufhin griffen die Bündnisgrünen das Thema auf und forderten eine bessere Kontrolle von Flächen auf Unrat vor dem Mähen. Dadurch sollte Kleinstmüll verhindert werden. Diesem Antrag folgten alle Fraktionen.