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So geht es bei Waldniels größtem Sportverein weiter

Investitionen in Schwalmtal : So geht es bei Waldniels größtem Sportverein weiter

Der Sportclub Waldniel freut sich über finanzielle Fördermittel vom Land und hofft, bald einen neuen Kunstrasenplatz nutzen zu können.

Der Sportclub (SC)  Waldniel freut sich: Der Betreiber des Dr.-Ernst-van-Aaken-Stadions bekommt aus dem NRW-Programm „Sportstätten 2022“ eine Förderung in Höhe von 28.940 Euro. Den Eigenanteil von zehn Prozent nimmt der SC aus seiner Rücklage. Die Förderung für die Beregnungsanlage des Naturrasenplatzes. Dieser wird, weil er etwas höher als der Kunstrasenplatz liegt, auch als „Alm“ bezeichnet wird.

„Der Naturrasenplatz ist im Frühjahr ein schöner Platz und ab Sommer so vertrocknet, dass wir ihn nicht komplett und vernünftig bewässern können“, sagt der erste SC-Vorsitzende Christian Reiners. Mühselig geht dann die Bewässerung vonstatten. Über einen Wagen wird der Wasserschlauch ausgerollt. Das Wasser kommt aus einem Wasserbrunnen und wird über eine Pumpe auf das Gelände befördert.

Das hat demnächst ein Ende, wenn der Verein eine systemgesteuerte Beregnungsanlage bekommt und der Rasen an 14 Punkten gezielt bewässert wird. „Das geschieht künftig per Knopfdruck“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Sebastian Kellers. „Sie ist auf alle Witterungsverhältnisse eingestellt“, erzählt Reiners.

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Den Rasen nutzt der Verein während der Sommerzeit auch mit seinen 16 Jugend-, drei Senioren-, einer Damenmannschaft, der Altherren- und der Ungerather Reisemannschaft. „Und auch die Schulen spielen auf dem Naturrasen“, sagt der Vorsitzende. Der Naturrasen erstreckt sich auf 6000 Quadratmeter mit einem satten Grün.

Doch: „Das Problem des Trainings- und Spielbetriebs ist damit nicht gelöst“, meint Kellers. Im Winter ist der Naturrasenplatz wegen des Wetters und der Lichtverhältnisse nicht bespielbar. Der SC Waldniel hofft nun auf die schnelle Umwandlung des maroden Ascheplatzes in einen neuen Kunstrasenplatz, dies wäre nach ersten Planungen frühestens 2023 möglich.

„Das erste Sondierungsgespräch hat bereits stattgefunden, bei dem verschiedene Dinge angesprochen wurden. Wir sorgen für einen aufgeschlüsselten Kostenvoranschlag, damit wir alle wissen, wovon wir reden“, sagt Reiners. Der Vereinsvorstand greift dabei wieder auf den Landschaftsarchitekten Georg Schlate zurück, der den bereits bestehenden Kunstrasen mit Laufbahn im van-Aaken-Stadion umgesetzt hat. „Beim nächsten Gespräch des Arbeitskreises sprechen wir über die Finanzierung des Kunstrasenplatzes“, kündigt der SC-Vorsitzende  an.

(off)