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So funktionierten die Kontrollen am Venekotensee

Freizeit in Niederkrüchten : So funktionierten die Kontrollen am Venekotensee

So verlief das erste warme Wochenende unter den strengeren Regeln am Venekotensee. Ein Problem bleibt aber trotzdem weiterhin bestehen.

Das erste knackig warme Juni-Wochenende hat  erneut Ausflügler an den Venekotensee gelockt. Obwohl dort seit  1. Juni neue, strengere Regeln gelten. „Allerdings war es kein Vergleich zu früheren Sonntagen im Sommer“, sagt Markus Dinkhoff, Anwohner und Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft (IG) Venekoten. Normalerweise sei der Sonntag ein Haupttag, doch der vergangene Sonntag sei trotz des schönen Wetters vergleichsweise ruhig gewesen. Zwar hätte er am Mittag auch  auswärtige Autos gesehen und auch Menschen, die im See geschwommen wären. Aber laute Musik oder nächtliche, laute Partys seien ihm nicht aufgefallen, schildert Dinkhoff. 

Am Samstag und Sonntag hatte die Gemeindeverwaltung Niederkrüchten einen Sicherheitsdienst für die Kontrollen am Venekotensee beauftragt. „Der Aufwand an beiden Tagen war durch die Mitarbeiter zu händeln“, erklärt Frank Grusen, bei der Gemeinde Niederkrüchten zuständig für die Pressearbeit.

Verwarngelder wurden nicht erteilt: „Es gab einige Verstöße wie Rauchen, Shisha-Nutzung, Alkoholkonsum und Schwimmen“ erläutert Grusen. In diesen Fällen sei es allerdings zunächst bei einer mündlichen Verwarnung geblieben. Bei erneuten Verstößen käme es in diesen Fällen zu einer Anzeige.

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Nach den neuen Regeln, die zunächst bis 30. September gelten,  sind etwa Feuer entzünden, campieren, Musik hören, Partys, Shisha rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum sowie das Schwimmen im See verboten, Hunde müssen an der Leine geführt werden. Damit wollen die Gemeinde Niederkrüchten und der Kreis Viersen die teilweise chaotischen Zustände rund um den See sowie beim Parken auf Straßen und Wegen, die immer wieder bei schönem Wetter auftraten, in den Griff kriegen. Die neuen Regeln gelten für alle, die sich am Venekotensee aufhalten: für Ausflügler und Spaziergänger ebenso wie für Anwohner.

Anwohner Markus Dinkhoff sind auch die Kontrollen durch den Sicherheitsdienst aufgefallen, auch einige Knöllchen seien geschrieben worden. Er habe der Parksituation, die in der Vergangenheit auch schon mal chaotisch war, am vergangenen Sonntag als deutlich entspannter erlebt. Auch von anderen Anwohnern hätte er keine Beschwerden gehört. Der Sicherheitsdienst habe laut Grusen positive Rückmeldungen von den Anwohnern erhalten, bestätigt auch Frank Grusen. Wenn sie  vor Ort waren. So sagt etwa Helle Perke Nordhausen, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Venekoten: „Am Wochenende und in den Sommerferien herrscht bei uns Hochbetrieb.“ Für sie ein Grund, sich zu diesen Zeiten dann nicht dort aufzuhalten.

Ein Problem, das trotz der Sicherheitsdienst-Kontrollen weiterhin aufgetreten ist, ist das der Vermüllung: „An einigen Stellen wurde Abfall zurückgelassen“, erklärt Frank Grusen.

(busch-)