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So feierte ganz Schwalmtal die Kunst

Kunst in Schwalmtal : So feierte ganz Schwalmtal die Kunst

Eine Reise zu Sehnsuchtsorten: Das waren die „Tage der Kunst 2021“ in Schwalmtal. Unter Corona-Regeln konnte jede/r Kunst entdecken, sich von ihr berühren und verführen lassen. Künstler, Kunstbegeisterte, Sponsoren und Gemeinde ermöglichten es.

Auch für den, der Schwalmtal nicht kannte, lohnte sich am Wochenende der Weg dorthin: Zu den „Tagen der Kunst“ wurde die kleine Gemeinde, wegen Corona hauptsächlich in Waldniel, zu einer großen Plattform für Kunst. Ob im imposanten Schwalmtaldom, in leerstehenden Läden, im eigenen Garten oder in eigens angelieferten Überseecontainern: die Ausstellungsorte waren ebenso spannend wie die Werke selbst.

Sie alle verband der Titel „Sehnsuchtsorte“, den die Organisatoren Bernd, Meyer, Bjoern Kesting und Ferdi Leewe dem alle zwei Jahre stattfindenden Event gegeben hatten. Ein Titel, den der Lockdown der Corona-Pandemie eine zusätzliche Dimension gegeben hat. Unter „3G“-Regeln konnten Künstler, Kunstinteressierte und einfach Neugierige sich auf den Kunst-Weg machen. Und dabei international renommierte Größen wie Katharina Sieverding oder Thomas Virnich ebenso entdecken wie lokale Akteure wie Margot Buscher, Heidrun Pielen oder Eva Maria Leewe. Das am meisten beachtete Kunstwerk stand im Schwalmtaldom: die begehbare Holzkugel von Hiroyuki Masuyama, die er kaum aus den Augen ließ und vor allzu eifrigen Besuchern, die direkt hinensteigen wollte, bewahrte.

Ob idyllisch, provokant oder emotional berührend: Es war ein Fest für die Kunst.