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So erreicht der Adventsfenster aus Brüggen-Alst die Menschen virtuell

Tradition in Brüggen : Wie der Alster Adventskalender die Menschen virtuell erreicht

24 Adventsfenster sind vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend täglich in Brüggen-Alst zu sehen: Los geht es an der Brüggener Straße 90.

Der Alster Adventskalender geht  bereits ins elfte Jahr. Vom 1. Dezember an wird jeden Tag ein Fenster von einem Haus zum anderen geöffnet, bis Heiligabend da ist, wenn das Christkind kommt. Jedes Fenster gibt eine frohe Botschaft frei. Der religionsübergreifende Kalender startet am Anfang von Alst (Brüggener Straße 90) und endet am alten Haus von Nisters, wo die von der Tochter hergestellte Krippe aufgestellt ist.

Jedes Jahr packen die Alster ein neues Thema bei ihrem Adventskalender an. Das Organisationsteam Christiane Gerlach, Sandra Das, Monika Jeuken, Dorothée Peters  und Regina Rütten legten den neuen Leitspruch fest: „Ja zu mir, ja zu dir“. Dabei fielen ihnen gleich so viele Worte ein, die sie mit dem Spruch in Zusammenhang brachten: Achtsamkeit, Respekt, Liebe, Freundschaft, Zuneigung, Diversität, Freiheit, Selbstliebe, Achtung, Toleranz, Offenheit, Klarheit, Humor, Reichtum und Wertschätzung.

Wegen der Corona-Pandemie findet der  Alster Adventskalender erneut ohne ein  Treffen an den jeweiligen Fenstern statt. „Sich da unterm Fenster zu einem heißen Tee mit Nachbarn zu treffen und Gedanken auszutauschen, ist natürlich etwas ganz anderes“, sagt Christiane Gerlach. Jeder Interessierte, ob jung oder alt, kann nun stattdessen über eine WhatsApp-Gruppe teilnehmen. „Unsere WhatsApp-Gruppe ist beliebt. Sie geht bis nach Nettetal, Düsseldorf und sogar ins Ruhrgebiet“, erzählt  Gerlach.

 Quer durch Alst werden bis 24. Dezember Fenster erleuchtet.
Quer durch Alst werden bis 24. Dezember Fenster erleuchtet. Foto: Offermanns
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Ab dem 1. Dezember an jedem Abend um 18 Uhr wird das beleuchtete Fenster, das jeder so gestalten kann, wie er den Advents-Leitspruch interpretiert, mit seinem Thema sowie einem passenden Impuls gepostet. Der Impuls kann ein Text, Lied, Bild oder Film sein oder auch der Vortrag einer  packenden Weihnachts-Geschichte.

Voran geht jedes Mal das von Irmgard Mertens komponierte Lied, das sonst vor jedem Haus gesungen wurde. So soll der Adventskalender in die Häuser gebracht werden.

Für diejenigen, die kein WhatsApp haben, bieten die Organisatoren an, den Impuls per E-Mail, Telegram oder Messenger weiterzuleiten. „Selbstverständlich laden wir herzlich an den Abendstunden zu einem Spaziergang durch Alst ein, um die jeden Abend erleuchteten und dekorierten Fenster persönlich auf sich wirken zu lassen“, sagt Mit-Organisatorin Sandra Das.

Die teilnehmenden Haushalte sind mit einem nummerierten  Stern gekennzeichnet, so dass sie jederzeit leicht zu erkennen sind. Gebastelt haben diese Sterne Markus Das und Dorothée Peters. „Ja…lasst uns wieder gemeinsam durch die Adventszeit gehen. Lasst uns ja sagen, ja zu uns, ja zu euch und ja zu einer Zukunft in der Wertschätzung und Respekt, Liebe, Freundschaft und Zuneigung, Freiheit und Toleranz vollkommen selbstverständlich sind“, umschreibt Sandra Das, was die Menschen in der vorweihnachtlichen Zeit beschäftigt und zusammenführt.

Anmeldung Ansprechpartner für die Anmeldung zum Adventskalender ist Christiane Gerlach, zu erreichen unter der Rufnummer 0157 7682 6883 oder per E-Mail an: christiane.gerlach@gmx.de. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.