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Schwalmtal: Theater Tintenklecks zeigt Hotzenplotz-Aufführung

Schwalmtal : Theater Tintenklecks begeistert mit Hotzenplotz-Aufführung

Die Fortsetzung der musikalischen Gaunerjagd war von etlichen Besuchern sehnsüchtig erwartet worden. Für jeden Gast gab es einen Tintenklecks auf die Nase.

Freude bei Groß und Klein in der Schwalmtaler Achim-Besgen-Halle: Es gab „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ – die Fortsetzung der musikalischen Gaunerjagd nach dem Buch von Ottfried Preußler. Präsentiert wurde sie vom Ensemble des Kindertheaters Tintenklecks.

Beim Eintritt gab es für jeden Besucher einen blauen Tintenklecks auf die Nase. „Das ist Tradition“, sagte Julia Wittler, deren Mutter Ully Schewior in dem Stück die Witwe Schlotterbeck spielte. Auch der zweite Teil von Räuber Hotzenplotz ist eine Kasperlgeschichte mit allem, was dazugehört. Unter Klatschen zogen die Schauspieler zur Bühne. Natürlich fragte Kasperl (Nicole Kauth): „Kinder seid ihr alle da?“ und erhielt ein lautes „Jaaa“.

Zusammen mit Seppel (Heike Scherer) angelte Kasperl in der Schwalm. Beide freuten sich auf das Mittagsessen bei Großmutter (Silke Schinken), denn es gab Bratwurst mit Sauerkraut. Daraus wurde aber nicht. Räuber Hotzenplotz (Konni Rode) war aus dem Spritzenhaus, in der Uniform von Oberwachtmeister Dimpfelmoser (Brigitte Jackels), entflohen. Sogar Großmutter und das Dienstfahrrad von Dimpfelmoser wurden entführt, und der Krokodilhund Wasti (Nicola Tzavikas) hatte seinen Auftritt. Hotzenplotz forderte Lösegeld in Höhe von 555,55 Euro.

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Die Kinder fieberten mit Kasperl und Seppel, konnten mitsingen und klatschen und wurden in die Geschichte eingebunden. Marie (6) und ihre Patentante Berenike, Grundschullehrerin und großer Tintenklecksfan, haben zusammen schon viele Aufführungen des Schwalmtaler Ensembles gesehen. Sabine und Timo Wetten und ihr Sohn Matti (5) freuten sich auf die Fortsetzung von Räuber Hotzenplotz. Sabine Wetten war begeistert: „Das ist total schön für die Kinder.“ Auch Silja Blumberg hatte mit ihren Kindern Jonathan (10), Philina (7) und Johanna (4) bereits mehrere Vorstellungen von Tintenklecks besucht. Bei Räuber Hotzenplotz fiel ihr ein, dass sie ihrem damals vierjährigen Sohn Jonathan beide Bücher mindestens 15-mal vorgelesen hat.

(maof)