Schwalmtal: CDU stellt zwei Männer bei Bürgermeister-Kandidatur auf

Schwalmtal : Schwalmtal: CDU stellt zwei Männer auf

Das Rennen um die Nachfolge von Schwalmtals Bürgermeister Michael Pesch ist innerhalb der CDU eröffnet: Mit Thomas Paschmanns (60) und Andreas Gisbertz (43) gibt es zwei Bewerber für die Kandidatur.

Ende Mai hatte Schwalmtals Bürgermeister Michael Pesch (CDU) erklärt, dass er bei der Kommunulwahl am 13. September 2020 nicht mehr antreten wird. Damit war der Weg in der Partei frei für neue Bewerber. Zwei Männer haben jetzt erklärt, sich um den Chefsessel im Schwalmtaler Rathaus bewerben zu wollen: Thomas Paschmanns (60) und Andreas Gisbertz (43).

Woher kennt man Thomas Paschmanns?

Paschmanns, seit 44 Jahren CDU-Mitglied, ist seit vielen Jahren Lokalpolitiker: Seit 20 Jahren gehört er zum Schwalmtaler Gemeinderat, ist seit acht Jahren Fraktionsvorsitzender der CDU. Seit 15 Jahren ist er zudem Mitglied im Kreistag, dort Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, und seit zehn Jahren erster Vize-Fraktionsvorsitzender. Er bezeichnet sich als gut vernetzt, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. „Ich brauche keine Türen mehr zu öffnen, sie stehen mir schon offen“, sagt der gebürtige Waldnieler. Der ausgebildete Bankkaufmann und studierte Sparkassenbetriebswirt hat in unterschiedlichen Banken gearbeitet. Aktuell ist er selbständiger Partner einer Versicherungsagentur in Viersen. Seine Freizeit verbingt er gern in Holland an der See, zudem liest er Bücher aus vielen Themenbereichen.

Woher kennt man Andreas Gisbertz?

Gisbertz, aufgewachsen in Schwalmtal-Amern, ist seit zwölf Jahren CDU-Mitglied. Seit 2009 gehört er zum Gemeinderat, war bis 2014 Sprecher im Ausschuss für Jugend, Soziales, Sport und Senioren, seitdem ist er Sprecher im Ausschuss für Sport, Kultur und Tourismus. Seit 2014 ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU Schwalmtal. 15 Jahre war Gisbertz in der Verwaltung des Unternehmens Tengelmann tätig, danach Marketingleiter. Heute arbeitet er als selbständiger Marketingberater für große und mittelständische Firmen. Zu seinen Hobbys neben der Familie zählt er Laufen, etwa am Borner See, und das Engegement für die kleine Schwalmtalbühne.

Warum will Andreas Gisbertz Bürgermeister werden?

„Politik ist spannend und macht Spaß“, sagt der 43-Jährige. Für ihn war die Bewerbung um die Bürgermeisterkandidatur ein „Entscheidungsprozess“. Er habe den Rückhalt seiner Familie, auch wenn als Bürgermeister viel Zeit für Frau und die keline Tochter (3) fehlen würde. Bisher habe er viel positive Resonanz aus seinem Umfeld erfahren.

Warum will Thomas Paschmanns Bürgermeister werden?
Ihn reizt die Aufgabe und er will mehr Kontinuität an die Verwaltungsspitze bringen, nachdem die vorherigen Bürgermeister nur für eine Amtsperiode zur Verfügung gestanden hätten. „Ich würde es auch für zehn Jahre machen“, sagt Paschmanns, der am Montag 61 Jahre wird. Auch der Vater zweier erwachsener Söhne hat die Entscheidung mit seiner Frau getroffen.

Welche Entscheidungen sind für Schwalmtals Zukunft wichtig?

Thomas Paschmanns nennt das Thema Infrastruktur mit Kitas, Schulen und Straßen, die wegen der neuen Baugebiete geschaffen werden müsse. Zudem könne eine eigene Wohnungsbaugesellschaft zusätzliche Synergien bringen. Für Andreas Gisbertz ist der digitale Wandel ein zentrales Thema, das immer relevanter werde. Auch in der Schwalmtaler Verwaltung sieht er noch Handlungsbedarf.

Wann wird der Bürgermeister-Kandidat aufgestellt?

Michael Pesch tritt bei der Kommunalwahl nicht erneut an. Foto: Verwaltung Schwalmtal
CDU-Fraktionschef Thomas Paschmanns ist ein Kandidat. Foto: CDU
Andreas Gisbertz, CDU Schwalmtal, BM-Kandidat. Foto: Gisbertz

Der CDU-Gemeindeverband Schwalmtal lädt für Donnerstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr, zur Versammlung ein. Treffpunkt ist die Gaststätte Tacken, Gladbacher Straße 35 in Schwalmtal. Dann stellen sich die Bewerber vor und die anwesenden Mitglieder stimmen ab.