Schulen in Viersen machen sich stark im Kampf gegen Sucht

Suchprävention in Viersen : Viersener Schulen vernetzen sich im Kampf gegen Sucht

Die Leiter der weiterführenden Schulen machen sich gemeinsam stark im Kampf gegen Sucht. Sie wollen über schulinterne Projekte hinaus handeln. Das machen Hartmut Banniza (Realschule an der Josefskirche), Fred Falk (Gemeinschaftshauptschule Süchteln), Christoph Hopp (Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium), Thomas Kamphausen (Bischöfliches Albertus-Magnus-Gymnasium), Martin Landmann (Anne-Frank-Gesamtschule) und Christian Mengen (Clara-Schumann-Gymnasium) in einer offiziellen Erklärung deutlich.

Bereits zu Beginn des vergangenen Schuljahres hatten sich die Schulleiter entschieden, sich zu vernetzen. Kern des gemeinsamen Handelns seien regelmäßige Treffen der Beratungslehrer und Sozialpädagogen aller beteiligten Schulen mit Vertretern der LVR-Klinik Süchteln, der Drogenberatungsstelle Kontakt-Rat-Hilfe Viersen des Jugend- und des Schulamtes sowie der Polizei, heißt es in der Erklärung. Bei diesen Treffen sei ein Konzept entwickelt worden, zu dem eine gemeinsame Suchtvereinbarung zählt. Sie werde mit den Schülern und Eltern aller beteiligten Schulen getroffen. Zum Konzept gehört auch eine Handlungsempfehlung für alle Lehrer. Sie soll ihnen vermitteln, wie sie damit umgehen, wenn sich ein Schüler suchtmittelbedingt auffällig verhält.

Zu Beginn des neuen Schuljahres sind darüber hinaus die Eltern der Siebtklässler aller beteiligten Schulen zu Informationsabenden in Kooperation mit der Drogenberatungsstelle Kontakt-Rat-Hilfe eingeladen.

(naf)
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