Schützenfest in Viersen-Dülken

Brauchtum: Schützenfest in Dülken

Auch ohne Alpenrock hatten Teilnehmer und Besucher am Wochenende viel Spaß.

(flo) Die Festmesse zum Schützenfest feierte Pfarrer Jan Nienkerke als „Schützenmesse“ am Sonntag mit der St.-Donatus-Schützenbruderschaft Dülken-Nord, den fünf weiteren Bruderschaften aus dem Bezirksverband Dülken-Boisheim sowie zwei Bruderschaften aus Süchteln in der Herz-Jesu-Kirche. Dann rief Generalfeldmarschall Thomas Wollmer zum Zapfenstreich auf den – leider nicht gemähten und daher nassen – Rasen unter der großen Blutbuche auf dem Lindenplatz. Sechs Musikzüge – darunter das Dülkener Tambourcorps – intonierten die Melodien zu Ehren des Königspaares Frank und Petra Hahn.

Nach der Nationalhymne trabten die fünf Reiter mit Musik und allen Bruderschaften auf einen kleinen Rundgang und zurück auf die Lindenallee, wo sich die Könige mit ihren Ministern aufstellten und die Parade ihrer Bruderschaftler abnahmen - die Männer entweder in Uniform oder im schwarzen Anzug, die Frauen in bunten Kleidern. Zum Abschluss zogen alle zum Festzelt an der Hartmutstraße. Dort war der Freitagabend nicht  programmgemäß verlaufen: Es gab keinen „Alpenrock“, denn die Band hatte kurzfristig abgesagt. Doch die Ersatzband war so gut, dass es ein erfolgreicher Abend wurde. Das Zelt war voll, ebenso am Samstagabend zum Königsgalaball. Ihre Gefallenen hatte die Bruderschaft bereits am Samstag geehrt, indem sie auf ihrem großen Festumzug unter Leitung von Brudermeister Georg Schauten Kränze an den Kapellen Schirick und Bistard ablegten. Am Sonntag gab es Spiel und Spaß für die Kinder beim Klompenball.

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