Schützenfest in Oberkrüchten mit König Gerry

Niederkrüchten : Schützenfest in Oberkrüchten mit König Gerry

Zum Schützenfest erstrahlt Oberkrüchten im Festglanz. Das Kirmesfieber grassiert fast in jedem Haushalt. Gleich zu der Chart-Party mit der Musikband Booster kamen 700 Menschen ins Kirmeszelt. Teilnehmer waren beeindruckt und hellauf begeistert von Örtlichkeit und Musik in Oberkrüchten: „Es ist ein wirklich sehr großes Zelt.

Ihr habt es gerockt. Es war mega klasse und spitze mit Euch.“

Überall ist schön geschmückt. Bunte Girlanden wehen über die Straßen, und die Oberkrüchtener hissten ihre Fahnen. Rund 5000 Röschen wurden für die Kirmes gedreht. Aufgrund der Örtlichkeit fiel der Königsbogen der Majestät etwas kleiner aus als sonst. Beim Umzug ist die Fahne der St.-Agatha-Bruderschaft dabei, nachdem die dringende Restaurierung noch rechtzeitig vor der Kirmes abgeschlossen wurde. Zum großen Zapfenstreich, bei dem der Musikverein Frei-weg Oberkrüchten, das Trommlercorps Dülken (seit 25 Jahren bei der Kirmes dabei) und erstmals ein Dudelsack-Gruppe aus dem Selfkant nach der Festmesse spielten, war es vor Kirche unter den Zuhörern mucksmäuschenstill.

Die Kapelle an der Meer wurde von der St.-Agatha-Bruderschaft neu gestaltet. Ihre Schützenbrüder ziehen da am Montag vorbei und verhalten dort kurz zum Gebet. Der 50-jährige Schützenkönig Gerry Birx (im Zivilleben ein Rettungssanitäter) aus dem Zug der Roten Husaren kommt aus Elmpt. Er gehörte dort keiner Bruderschaft an. „In Oberkrüchten gehört es einfach dazu, in der Bruderschaft zu sein“, sagt Joe Labonde, zuständig für die Presse bei der Bruderschaft.

König Gerry zog mit seiner Königin Brigitte ins Festzelt. Sie kannte das königliche Gefühl schon: 1989, also vor 30 Jahren, war sie mit ihrem Bruder Helmut Consoir als Königspaar aufgezogen. Während des Schützenfestes stehen dem König als Minister zur Seite: Olaf Block (mit Dagmar) und Robert Smets (mit Simone), der seine Erfahrung als Schützenkönig von 2014 mitbringt.

Die Jungschützen fehlten bei den Umzügen durch den Ort. Labonde erklärt: „Wir haben in diesem Jahr keine Jungs dafür in diesem Alter. 2020 sieht das wieder anders aus und der Zug der Jungschützen wird umso größer.“

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