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Schoko-Ticket: Eigenanteil in Viersen soll teurer werden

Fahrtkosten in Viersen : Eigenanteil beim Schoko-Ticket soll um zwei Euro steigen

Der Viersener Stadtrat entscheidet in seiner Sitzung in der kommenden Woche über eine Erhöhung des Eigenanteils für das ÖPNV-Ticket.

Ab dem 1. August könnte das Schoko-Ticket für viele Viersener Schüler um bis zu zwei Euro im Monat teurer werden. Mehrheitlich (bei Gegenstimmen der Linke) hat sich der Haupt- und Finanzausschuss dafür ausgesprochen, den Eigenanteil an den Ticketkosten zu erhöhen – die Entscheidung dazu trifft der Stadtrat in der kommenden Woche. Die Verkehrsbetriebe im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bieten das Schoko-Ticket an, bei der NEW kostet es 37,35 Euro. Bestimmte Schülergruppen haben Anspruch auf eine teilweise Fahrtkostenübernahme – etwa, wenn der Schulweg weiter als 3,5 Kilometer (bei Grundschülern zwei Kilometer) ist. In diesen Fällen müssen Familien lediglich einen Eigenanteil zahlen. Bisher sind das zwölf Euro für das erste freifahrtberechtigte minderjährige Kind, sechs Euro für das zweite. 2002 wurde das Schoko-Ticket in Viersen eingeführt, in der Folge der Eigenanteil bis 2012 nach und nach bis zur gesetzlichen Höchstgrenze angepasst. Nachdem im Sommer 2020 die Höchstgrenze auf 14 beziehungsweise sieben Euro angehoben wurde, soll Viersen Anpassungen vornehmen. VRR und NEW hatten sich an die Stadt gewandt und darum gebeten. 

(naf)