Schöppenmarkt an Aschermittwoch, 6. März, in Viersen-Dülken

Innenstadt Dülken : Kramen auf dem Schöppenmarkt

Etwa 100.000 Besucher lockt der Schöppenmarkt jährlich an.

Kaum sind die Karnevalisten duch die Innenstadt gezogen, bauen die Händler in Dülkens Ortskern ihre rund 400 Stände und Buden auf: Der Schöppenmarkt lockt nach Angaben der Stadt Viersen Jahr für Jahr am Aschermittwoch bis zu 100.000 Besucher in den Stadtteil. Fast vier Kilometer lang ist die Verkaufsmeile. Ab 8 Uhr bauen die Händler aus Deutschland und dem benachbarten Ausland am Mittwoch, 6. März, ihre Stände auf. Bis 20 Uhr bieten sie dann ihre Waren an. Zu kaufen gibt es allerlei nützlichen und kuriosen Kram.

Auf dem großen Krammarkt in der Dülkener Innenstadt verkaufen Händler an Aschermittwoch allerlei mehr oder weniger Nützliches. RP-Archiv: Busch. Foto: Busch, Franz-Heinrich sen. (bsen)

Mehr als 160 Jahre Tradition stecken hinter dem Dülkener Schöppenmarkt, den die Stadt Viersen veranstaltet. Schon 1847 schlenderten Besucher am Aschermittwoch in Dülken über einen Krammarkt, der bis abends geöffnet hatte. Die Stadt geht davon aus, dass der Schöppenmarkt vermutlich der größte und älteste Krammarkt in Westdeutschland ist. Früher boten die Händler an den Ständen vor allem bäuerliche Handwerksgeräte, darunter auch „Schöppen“, an. Mittlerweile ist die Auswahl deutlich größer, so gibt es zum Beispiel Haushaltshelfer und Geschirr, Gardinen und Trachtenmode, Bücher, Miederwaren und Tiernahrung. Auch Imbissbuden stehen auf der Verkaufsmeile, neben Gerichten aus aller Welt werden – passend zum Aschermittwoch – auch Fischspezialitäten über die Verkaufstheke gereicht. Die Stände reihen sich sich auf der Schulstraße, dem Wilhelm-Cornelißen-Platz, der Gewandhausstraße, der Kreuzherrenstraße bis zur Moselstraße, dem Alten Markt, der Börsenstraße, der Blauensteinstraße, der Lange Straße bis zur Kreuzherrenstraße und auf dem Eligiusplatz aneinander.

(naf)
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