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Viersen: Schneller surfen im Gewerbegebiet

Viersen : Schneller surfen im Gewerbegebiet

Joint Venture bringt VDSL-Verbindungen für Mackenstein. Telekom schaltet schnellere Internetanschlüsse im April frei.

Die Telekom wird jetzt das Gewerbegebiet Mackenstein mit schnelleren Internetanschlüssen versorgen. Über 450 Anschlüsse können künftig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 000 Kilobit pro Sekunde im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik und Daten herunterladen. "Breitbandversorgung wird immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor", sagt Bürgermeister Günter Thönnessen. "Wir freuen uns, dass unsere Stadt jetzt in weiteren Teilen zeitgemäße Breitbandzugänge von der Telekom erhält. Das ist eine bedeutende Infrastrukturverbesserung vor allem für unsere Gewerbetreibenden."

Um die bessere Versorgung mit schnellem Internet zu realisieren, hat die Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG) mit der Telekom einen Joint-Venture-Vertrag geschlossen. Im Rahmen der Kooperation wird die GMG die Telekom bei der Bekanntmachung dieses Angebotes unterstützen und ansiedlungswillige Unternehmen auf die hervorragenden Internetverbindungen aufmerksam machen. Bereits Anfang 2009 konnte durch das Engagement der GMG in Mackenstein die Internetversorgung ausgebaut werden, so dass DSL-16 000-Verbindungen verfügbar waren. Die Telekom hatte in den Erweiterungsgebieten Mackenstein-Nord und Mackenstein-Südwest im Rahmen der Erschließung bereits entsprechende Leerrohre verlegt, sodass nun, in Kombination mit der geplanten Kooperation, die Realisierung der Breitbandzugänge ohne Kosten für die Stadt Viersen umgesetzt werden kann.

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"Mit den schnellen Internetverbindungen, die durch den Einsatz der VDSL-Technik möglich sind, präsentiert sich Mackenstein als zukunftsfähiger Gewerbestandort und steigert erneut seine Attraktivität", zeigt sich Paul Mackes, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen, von den Vorzügen überzeugt.

Der schnelle Zugang zum Internet wird auch in ländlichen Regionen zu einem immer wichtigeren Standortfaktor. Aus diesem Grund treibt die Telekom den DSL-Ausbau seit Jahren voran. Die Telekom hat bundesweit bereits über 3500 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Pro Jahr investiert die Telekom mehrere Milliarden Euro in den Netzausbau. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer. "Die Technik hinter einem DSL-Ausbau ist enorm aufwendig", sagt Gregor Theißen, regionaler Vertriebsbeauftragter für den DSL-Ausbau der Deutschen Telekom. "Wir müssen eine Vielzahl von technischen Einrichtungen installieren, um die Daten auf ihrer langen Reise durch das Telefonnetz zu verarbeiten und zu verteilen." Entscheidend ist dabei die Lage der Netzknotenpunkte. Denn das DSL-Signal wird immer schwächer, je weiter der eigene Rechner von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt ist. Schon ab einer Entfernung von fünf Kilometern ist das Signal für schnelles Internet zu schwach.

(RP)