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Brüggen: Rumi weiter an der Spitze der Brüggener Sozialdemokraten

Brüggen : Rumi weiter an der Spitze der Brüggener Sozialdemokraten

Der "Kinderfinder"-Antrag der Fraktion wird umgesetzt

Die Brüggener Sozialdemokraten haben bei ihrer Mitgliederversammlung den Vorstand des Ortsvereins neu gewählt. Überraschungen gab es nicht: Der Vorsitzende Georg Rumi wurde erneut für zwei Jahre gewählt. Sein Stellvertreter ist Thomas Jäger, Kassierer Udo Rosowski, stellvertretender Kassierer Klaus Meyer. Schriftführerin ist Silke Rosowski. Beisitzer sind Manuel de Sousa, Max Jäger, Frank Otten, Gottfried Optenplatz, Thomas Optenplatz und Ulrike Schütt.

In der politischen Arbeit des Ortsvereins standen Brüggener Themen im Vordergrund. Über den Antrag der SPD zur Begrünung von Flachdächern wird demnächst im Ausschuss für Bauen und Klimaschutz diskutiert. Über einen weiteren Antrag der SPD mussten die Fraktionen gar nicht diskutieren: Die Verwaltung teilte in der jüngsten Ratssitzung mit, dass sie dem Anliegen der SPD folgend 1000 "Kinderfinder"-Aufkleber bestellt hat. Die Aufkleber sollen im Brandfall Einsatzkräften helfen, Kinder in verrauchten Wohnungen zu finden. Wie die Verwaltung mitteilte, sollen die Aufkleber in Kitas und Schulen ausgegeben werden.

Seit Monaten wird in der Gemeinde auch über die Zukunft der Bäder in Bracht und Brüggen diskutiert, beide sind sanierungsbedürftig. Die Sozialdemokraten wollten sich für eine "wirtschaftlich wie sportlich vernünftige Lösung in der Bäderfrage" einsetzen, teilte der Ortsverein mit. Auch die Entwicklung bei der Feuerwehr werde aufmerksam verfolgt. Die Gerätehäuser sind zu klein und benötigen ebenfalls eine Modernisierung beziehungsweise Neubauten. Um sich selbst ein Bild zu machen, wie es im Brüggener Gerätehaus aussieht, trafen sich die Sozialdemokraten dort zur Klausurtagung. "Unsere Fraktion wird sich auch weiterhin für eine bürgernahe Politik und ausgewogene Entscheidungen im Gemeinderat einsetzen", kündigte Fraktionschef Gottfried Optenplatz an.

Rumi dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz: "Viele üben viel mehr als nur ihr Amt aus und setzen sich darüber hinaus mit aller Kraft für unsere Bürger und unsere politischen Ziele ein." Gleichzeitig appellierte er an Interessierte, sich in die politische Arbeit einzubringen. Die SPD freue sich über alle, die sich engagieren wollten.

(RP)