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Rosemarie Rüther, Leiterin der Kreuzherrenschule in Brüggen, verabschiedet

Schulleben in Brüggen : Frau Rüther nimmt Abschied

Nach zwölf Jahren als Leiterin der Kreuzherrenschule Brüggen ist Rosemarie Rüther am Dienstag verabschiedet worden, zum 1. Juni hat sie ihren Ruhestand angetreten.

Die gebürtige Niederkrüchtenerin  studierte Kunst- und Textilgestaltung, es folgte ein Polytechnik-Studium für die Sekundarstufe I und an der Goethe-Universität Frankfurt erwarb sie die Befähigung für das Lehramt an Grundschulen. In Hessen machte Rüther ihr Referendariat, 1992 kam sie zurück in ihre Heimat, wurde Lehrerin an der Gemeinschaftsgrundschule in Amern, machte 2001 die Revision zur Konrektorin und wechselte nach Brüggen zur Kreuzherrenschule. Nach der Revision zur Rektorin übernahm sie 2009 die Leitung der Grundschule. Dort fühlte sie sich wohl: „Die Schule ist mein zweites Zuhause, das Kollegium meine zweite Familie.“ Und weil das Arbeitsklima so gut sei, werde sie das Schulleben sehr vermissen. 

Der Lehrerberuf habe sich stark verändert. „Der Unterricht ist anders geworden und so verändert man sich auch als Lehrerin“, erzählt Rüther. Auch die Aufgaben der Schulleitung hätten sich verändert: „Früher war alles sehr diktiert. Jetzt arbeitet die Schulleitung mit dem Kollegium und mit außerschulischen Partnern im Team. Es ist offener geworden. Und: „So funktioniert das auch am besten.“ 

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Was hat sie als anstrengend erlebt?  „Definitiv Konflikte“, sagt Rüther. Doch: „Die Arbeit mit dem Kollegium, Mitarbeitern und Kindern ist wunderschön. Es ist ein Segen, wenn die Kinder morgens in dem Schulgebäude stehen.“ Teamarbeit war ihr wichtig: „Nicht nur mit den Kollegen, auch mit den Kindern. Das macht die Arbeit besonders schön.“

Und trotz jahrzehntelanger Unterrichtserfahrung hatte Rüther vor jeder Unterrichtsstunde „ein Kribbeln im Bauch“: „Es ist immer wieder neu. Jedes Kind, jede Klasse und jede Stunde ist anders.“ Ob sie den Beruf erneut wählen würde? „Definitiv. Ich würde es immer wieder tun.“ Fiona Schultze