Kreis Viersen: Regiobahn: Julis fordern alternative Route für S28

Kreis Viersen: Regiobahn: Julis fordern alternative Route für S28

Die Jungen Liberalen machen sich für eine Streckenführung stark, die nicht über Mönchengladbacher Gebiet führt

Die Jungen Liberalen (Julis) im Kreis Viersen machen sich für eine Streckenführung der erhofften Verlängerung der S28 über Kaarst bis Viersen stark, die nicht über Mönchengladbacher Gebiet führt. Eric Scheuerle, Vorsitzender der Julis im Kreis, sagt: "Es ist sehr bedauerlich, dass die Politik in Mönchengladbach das S28-Projekt verhindern will, aber wir lassen nicht locker. Wir haben die FDP in Willich gebeten, ihre Bemühungen für eine Realisierung auf Willicher Stadtgebiet fortzuführen."

Vorstandsmitglied Christian Koch erklärt: "Die Willicher Kollegen haben eine alternative Streckenführung ausgearbeitet, die möglichst wenig Landverbrauch und Eingriffe in privates Eigentum und die Natur berücksichtigt. Wir Julis hoffen nun, dass der Prüfantrag für diese Strecke in der Willicher Politik in Angriff genommen wird, damit wir die Lücke zwischen Kaarst und Viersen schließen können." Für den Juli-Vorsitzenden ist der Lückenschluss wichtig: "Der ÖPNV-Ausbau und die Bahnmobilität bedeutet Freiheit für junge und ältere Menschen sowie für Berufspendler. Wir wollen nicht, dass die ländlichen Gebiete im Kreis Viersen abgehängt werden. Vielerorts ist die Stausituation vor allem auf den Zubringern mittlerweile unerträglich, wie zum Beispiel rund um die Autobahn 52."

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Neben der Erschließung der Strecke von Kaarst nach Viersen mit der S28 setzen sich die Julis dafür ein, die S8 von Mönchengladbach über Viersen bis Kaldenkirchen fortzuführen. Scheuerle: "Somit würden durch den Kreis Viersen zwei wichtige S-Bahnlinien verlaufen, die nicht nur die Region für Unternehmen und Arbeitnehmer attraktiver machen, sondern auch dem Bürger und vor allem Jugendlichen mehr Freiheiten bieten."

(msc)