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Kreis Viersen: Optendrenk droht nicht mit Rücktritt

Kreis Viersen : Optendrenk droht nicht mit Rücktritt

Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Marcus Optendrenk wird im Amt bleiben, auch wenn die Mitglieder ihn nicht als Kandidaten für die Landtagswahl am 13. Mai nominieren sollten.

Offensichtlich wird gezielt das Gerücht gestreut, er habe seinen Rücktritt für den Fall angekündigt, dass er nicht nominiert werde. "Die Mitglieder haben die Auswahlmöglichkeit zwischen zwei Kandidaten. Ich gehe dazu fair vor und lebe das auch in dieser Woche vor", so Optendrenk.

Auf seinen Vorschlag hin hat sein Stellvertreter Uwe Schummer die Vorstandsaufgaben übernommen, die mit der Nominierung verknüpft sind. "Ich werbe für mich. Es gibt keinen Grund, jemandem zu drohen. Wir organisieren in der CDU das Auswahlverfahren nach dem Mitgliedersystem", erklärte der Nettetaler. "Ich habe am Samstag ein ganz frisches Mandat als Kreisvorsitzender erhalten und fühle mich sehr wohl damit." Dieses Amt verknüpfe er nicht mit seiner Bewerbung um die Landtagskandidatur: "Das eine hat mit dem anderen nach meiner Wahrnehmung nichts zu tun", so Optendrenk.

Er sei aber überzeugt, die Interessen des Kreises als Vorsitzender und Abgeordneter in Düsseldorf wirksam vertreten zu können. Zu den zahlreichen Unterstützern, die sich jetzt für Optendrenk entschieden haben, gehören außer seinem Heimat-Stadtverband Nettetal auch der starke Stadtverband Viersen. Man sei froh darüber, eine Auswahl zu haben, erklärte Viersens CDU-Chef Paul Mackes gestern. Für Optendrenk spreche, dass er hohe Kompetenz insbesondere in den Themen Finanzen, Regionalplanung und internationale Verkehrsströme habe.

"Er ist im Land ausgezeichnet vernetzt" und sei "der bestmögliche Garant für Kompetenz und Einfluss in Düsseldorf".

(RP)