Notfallübung in städtischen Kitas in Viersen am 18. Mai

Notfallübung in Viersen : Kita-Kinder üben für den Notfall

Wie soll ich mich verhalten, wenn es in der Kindertagesstätte brennt? In einer Notfallübung am Samstag, 18. Mai, sollen Kinder der städtischen Kitas Steinkreis und Robend spielerisch lernen, wie sie in so einer Gefahrensituation richtig reagieren.

Die Übung gehört zum Projekt „Kinder in Notfällen“, hauptverantwortlich ist das Jugendamt. Beteiligt sind auch die Feuerwehr Viersen, die Kreispolizei, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Notfallseelsorge. Außerdem dabei: ein Seminar der Deutschen Psychologen-Akademie.

In den Kitas werden die Kinder vorher auf die Übung vorbereitet. Dabei arbeiten die Einrichtungen mit dem notfallpädagogischen Institut in Essen zusammen. Zur Vorbereitung gehören Besuche von Feuerwehrleuten und Polizisten, Lernsituationen, in denen die Trösterbären des DRK, der Notfallseelsorge und der Polizei zum Einsatz kommen. Während der Übung sollen die Kinder den Notfall in einer sicheren Umgebung erleben – wie einen spannenden Abenteuertag. Im Anschluss können sie an einem Erste-Hilfe-Kursus teilnehmen und die Leitstelle der Polizei besichtigen.

Das Projekt „Kinder in Notfällen“ wurde 2018 mit einem Planspiel in der Kita Friedrichstraße gestartet. Seitdem wird es regelmäßig durch interne Übungen weitergeführt. Sichere Strukturen und geübte Abläufe sind wichtig. Darum sollen die Ergebnisse aus dem Projekt einschließlich der Auswertung der Übung in Handlungsempfehlungen münden, die in einem „Krisenordner Kita“ zusammengefasst werden. Der Ordner nimmt die Ein- bis Sechsjährigen in den Blick.

(rp)
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