Noro-Viren in Viersen: Rund 100 Betroffene in Altenheim

Schutzmaßnahmen in Viersen : 100 an Noro-Viren Erkrankte im Altenheim

Nach einem Ausbruch des Noro-Virus im Altenheim Maria Hilf in Viersen sind rund 100 Bewohner und Mitarbeiter an dem hoch ansteckenden Magen-Darm-Infekt erkrankt. Das berichtete Kreis-Sprecher Markus Wöhrl auf Anfrage unserer Redaktion.

Das Gesundheitsamt des Kreises hat mehrere Anordnungen erlassen, um ein Ausbreiten der Krankheit zu verhindern.

„Es gibt ein Belegungsverbot mit neuen Bewohnern und ein Verlegungsverbot von Bewohnern in andere Gemeinschaftseinrichtungen“, erklärte der Kreis-Sprecher. Darüber hinaus seien gemeinschaftliche Kontakte und Gemeinschaftsveranstaltungen auf das Notwendigste zu reduzieren. „Wie die Einrichtung dies sicherstellt, liegt in der Eigenverantwortung der Leitung“, erklärte Wöhrl. Dazu zähle natürlich auch, dass Besuchskontakte so weit wie möglich eingeschränkt werden. Besucher, die dringend ihre Angehörigen sprechen müssen, können dies nur in Schutzkleidung tun. Die Einrichtung habe sich sehr vorbildlich verhalten und alle Maßnahmen umgesetzt, erklärte der Kreis-Sprecher. „Sobald keine Infektionen mehr auftreten, erfolgt eine Schlussdesinfektion, und die Einrichtung kann wieder freigegeben werden.“

   Von der Anordnung betroffen ist unter anderem auch der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) Viersen. Er wollte ursprünglich seine Generalversammlung im Festsaal des Seniorenheimes abhalten. Die Veranstaltung wurde nun auf den 26. Februar verschoben.

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