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Niederrhein Musikfestival 2021: So wird das Programm mit viel Tanz

Kulturbühne Viersen : „Niederrhein Musikfestival“ mit Open-Air-Premiere

Am Dienstagabend wird das Festival unter freiem Himmel auf der Kulturbühne in Viersen eröffnet. Die Musikreihe bietet zehn Konzerte.

Am Dienstagabend beginnt auf der „Vierfalt-Kulturbühne“ am Hohen Busch der sommerliche Reigen des diesjährigen Niederrhein-Musikfestivals, und er beginnt – erstmals unter dem freien Himmel – mit einem Ausflug nach Puerto Rico, bei dem die Flötistin Anette Maiburg und ihr Ensemble die Reiseleitung übernehmen werden.

„Wir haben so lange wie möglich abgewartet, wie sich die Situation entwickelt“, berichtet Anette Maiburg, die künstlerische Leiterin des Festivals. Erst dann gingen die Programmhefte und Flyer in den Druck. Maiburg freut sich, dass die 17. Auflage der Musikreihe nun stattfinden kann, viele Veranstaltungen sind Open-Air geplant, und die Akteure kommen –  mit einer Ausnahme aus der Schweiz – aus dem Inland.

Insgesamt sind zehn Konzerte vorgesehen: Neben Klassik und Jazz werden auch lateinamerikanische Klänge ertönen, es gibt szenische und literarische Darbietungen, Workshops und vor allem viel Tanz.

„Musik der Welt in Bewegung“ heißt das Motto, unter dem das Festival in diesem Jahr steht: Immerhin spiele Bewegung in der Musik eine große Rolle, erklärt Anette Maiburg. In Viersen ist also der Auftakt des diesjährigen Festivals, ebenfalls eine Premiere: das Rittergut Birkhof in Korschenbroich ist zum ersten Mal als Spielort dabei. 

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Wer an diesem Dienstag, 13.Juli,  die musikalische Vielfalt aus Puerto Rico verpasst, muss nicht traurig sein: Eine Wiederholung gibt es am Sonntag, 22. August, im Innenhof von Schloss Dyck, dann wird auch die Tänzerin Claudia Ortiz Arraiza ihre tänzerische Umsetzung zeigen.

Am Sonntag, 15. August, kann auf dem Anwesen des Rittergut Birkhof die Neuproduktion erlebt werden. Der „Zauber der Alhambra“, so der Titel, schlägt einen Bogen von dem spanischen Renaissance-Komponisten Diego Ortiz über die operettenhafte Zarzuela bis hin zu spanischen Klassikern und iberisch inspirierten Kompositionen.

 In einer Neuproduktion des Niederrheinischen Musikfestivals geht es am 25. September um das Thema „Metamorphosen.“ Interpretiert wird es von Musikern, Tänzern, Sprechern, Choreografen, Dramaturgen sowie Video- und Lichtkünstlern.
In einer Neuproduktion des Niederrheinischen Musikfestivals geht es am 25. September um das Thema „Metamorphosen.“ Interpretiert wird es von Musikern, Tänzern, Sprechern, Choreografen, Dramaturgen sowie Video- und Lichtkünstlern. Foto: Emil Zander

Am Sonntag, 29. August, spielt  auf Schloss Dyck das Ensemble Uwaga – sein Sound ist eine Mischung aus Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik. Brasilianische Klänge mit Elementen des Jazz erwarten die Besucher des Kaarster Tuppenhofes am Samstag, 4. September. Und am Sonntag, 12. September, lädt die Flötistin Anette Maiburg mit dem Argentinier Marcelo Nisinman in die Kirche von Mönchengladbach-Wickrathberg: Dort führen sie ihre „Diálogos de amor“ auf.

Die Metamorphosen des Ovid und Franz Kafkas Verwandlung sind der Ausgangspunkt für die dritte Neuproduktion des Niederrheinischen Musikfestivals. Hinter dem Titel „Metamorphosen in Bewegung“ verbirgt sich eine Komposition aus Musik, Texten und Licht, die durch Eleanor Freeman tänzerisch untermalt wird. Zu sehen ist das am Samstag, 25. September, in der Langen Foundation. Bereits für vergangenes Jahr war das Programm „Türkisch für Fortgeschrittene – Wechselspiel zwischen Orient und Okzident“ geplant. Nun wird es am 24. Oktober im Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal nachgeholt: Dann werden dort der Schauspieler Adnan Maral und die Musiker des Niederrhein Musikfestivals einen Einblick in die Welt der orientalischen Harmonien und Rhythmen geben.

Neben den Konzerten gibt es auch Werkstattkonzerte, in denen die Zuschauer einen Einblick in die Proben und Arbeiten der Musiker bekommen. Und in Schülerworkshops können Kinder und Jugendiche ein Land über seine Lieder, Texte, Rhythmen und Instrumente kennenlernen.