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Niederkrüchtener SPD fordert Gebührenfreiheit für Kitas und Offenen Ganztag

Politik in Niederkrüchten : SPD fordert Gebührenfreiheit für Kitas und Offenen Ganztag

Die Mitglieder versammelten sich zum Dreikönigstreffen der Niederkrüchtener SPD im Hotel „Zur Post“.

Die interkommunale Zusammenarbeit in der Bäderfrage hat ihn auf den Geschmack gebracht: Manuel de Sousa von der Brüggener SPD kam als Gast zum Dreikönigstreffen der Genossen in Niederkrüchten und warb lebhaft für mehr Zusammenarbeit in den Kommunen. „Reines Ortsdenken bringt nicht weiter“. So lud er zum Netzwerken ein.

Ortsvorsitzender Marco Goertz hatte in das Hotel „Zur Post“ in Elmpt geladen. Rund 20 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Die Agenda 2020 und Berlin waren weit weg. Es ging konkret um Projekte vor Ort. Immer im Blick ist dabei der Energie- und Gewerbepark Elmpt (EGE) auf dem 150 Hektar großen Gelände des ehemaligen RAF-Fliegerhorsts. Die ehemalige Militärfläche ist einer der größten zusammenhängenden Entwicklungsflächen in ganz NRW. Zur schnelleren Vermarktung der Gewerbeflächen fordert die SPD, die Gewerbesteuer zeitlich befristet zu senken und ein Konzept für Startups zu entwickeln.

Bei den Bädern will die SPD Nägel mit Köpfen machen. Sie ist mit dem gefundenen Kompromiss zufrieden. In der Ratssitzung im Mai solle die Planung für ein interkommunales Hallenbad und vielleicht auch eine gemeinsame Bädergesellschaft festgezurrt werden. Bei den Kindertageseinrichtungen und Schulen geht die SPD von einem höheren Bedarf als bisher aus, insbesondere in Elmpt und Niederkrüchten. Für Kitas, Schulen und die offenen Ganztagsschulen (OGS) fordert die SPD in Niederkrüchten Gebührenfreiheit. Außerdem müsse die Digitalisierung der Schulen im Gemeindegebiet voran getrieben werden.

Im Bereich Pflegeeinrichtungen sieht es besonders in Niederkrüchten bescheiden aus. Dort stehen keine Einrichtungen zur Verfügung. Da müsse dringend nachgebessert werden. Für die angedachte Folgenutzung der katholischen Grundschule im Bereich Pflege gibt es Interesse eines privatrechtlichen Käufers. Dabei müsse aus Sicht der SPD der soziale Aspekt im Vordergrund stehen.

In den Kommunalwahlkampf wollen die Genossen mit dem Slogan „SPD – gut für Niederkrüchten“ gehen.

(hb)