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Niederkrüchten: Wertstoffhof soll in Müllkonzept einbezogen werden

Abfallentsorgung in Niederkrüchten : Wertstoffhof soll in Müllkonzept einbezogen werden

Nach den Bestimmungen des Landesabfallgesetzes sind kreisangehörige Kommunen wie die Gemeinde Niederkrüchten verpflichtet, Abfälle einzusammeln und entsprechend zu befördern. Der Kreis Viersen ist für die Entsorgung dieser Abfälle zuständig.

Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem Kreis Viersen zum Entsorgungsauftrag zugestimmt. Im Mittelpunkt steht dabei der Wertstoffhof des privaten Betreibers Schönmackers  im Gewerbegebiet Dam. Unter Verweis auf die in den Nachbarkommunen entstandenen Wertstoffhöfe hat die Verwaltung bereits in der Vergangenheit gegenüber dem Abfallbetrieb des Kreises Viersen Interesse an eben einer solchen Einrichtung auf dem Gebiet der Gemeinde Niederkrüchten bekundet. Der Abfallbetrieb des Kreises hat daraufhin mit der Firma Schönmackers Kontakt aufgenommen, um eine grundsätzliche Bereitschaft zu erfragen. Aufgrund der positiv verlaufenen Vorabstimmungen hat sich der Kreis Viersen vorbehaltlich der Zustimmung durch den Kreistag bereit erklärt, mit Niederkrüchten eine „Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Übertragung von Entsorgungsaufgaben für den Teilbereich Bringsystem/Wertstoffhof“ abzuschließen.

Für die Grünen begrüßte Fraktionsvorsitzende Anja Degenhardt den Vorschlag der Verwaltung und hofft, dass sich dadurch wilde Müllkippen reduzieren ließen. Dieses Zusatzangebot dürfe aber nicht die Sperrgutsammlung ersetzen. CDU-Fraktionsvorsitzender Johannes Wahlenberg fordert für die Zukunft mehr interkommunale Zusammenarbeit, etwa bei der Müllabfuhr.