Niederkrüchten: Sternsinger bringen Gottes Segen ins Rathaus

Ehrenamt in Niederkrüchten : Sternsinger bringen Gottes Segen ins Rathaus

Im Elmpter Rathaus waren jetzt die Sternsinger zu Gast.

Die Sternsinger der Kirchengemeinden St. Laurentius Elmpt, St. Bartholomäus Niederkrüchten und St. Martin Oberkrüchten haben das Rathaus in Elmpt besucht: Die kleinen Könige und Sternträger überbrachten den Segen Gottes für 2020.

Darüber freute sich Bürgermeister Kalle Wassong (parteilos) ebenso wie seine Stellvertreter Marion Schouren (CDU), Marianne Lipp (Bündnisgrüne) und Marco Goertz (SPD) sowie das Team der Verwaltung. Diakon Johannes Gillrath konnte über die gute Beteiligung bei der Sternsingeraktion in den Niederkrüchtener Pfarrgemeinden berichten. An die Fassade des Rathauses schrieben die Sternsinger mit weißer Kreide den Segensspruch „20 * C + M + B + 20“ , eine Abkürzung für das lateinische „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).

 Wassong bedankte sich bei den Kindern und Jugendlichen, Eltern und Organisatoren für ihr „verbindendes, friedensbringendes und ertragreiches Engagement“.

Die Sternsingeraktion steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2020 lautet es „Frieden! Im Libanon und weltweit“. Zur Begründung heißt es: „Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land im Nahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen.“ Doch der gesellschaftliche Friede stehe vor großen Herausforderungen, denn der Alltag sei unverändert von Ressentiments geprägt. Zudem lebten im Libanon 6,2 Millionen Menschen, und das Land habe rund 1,2 Millionen Geflüchtete aufgenommen. Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen seien dafür nicht ausgelegt.

Rund 300.000 Sternsinger in ganz Deutschland ziehen um den 6. Januar herum von Tür zu Tür, segnen Häuser und Wohnungen. Dabei sammeln sie Spenden für Not leidende Kinder – es ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit dem Start 1959 wurde insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt.

(RP)