Treffen in Niederkrüchten NRW-Gesundheitsminister Laumann stellt sich Klagen aus Heilberufen

Niederkrüchten · Die Lage für Apotheken und Arztpraxen ist auf dem Land kritisch. Deshalb haben sich mehrere Vertreter von Heilberufen mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zum Gespräch getroffen.

Karl-Josef Laumann, Niederkrüchtens Bürgermeister Karl-Heinz Wassong und Organisator Andreas Fink (v. r.) beim Austausch mit den Vertretern der Heilberufe.

Karl-Josef Laumann, Niederkrüchtens Bürgermeister Karl-Heinz Wassong und Organisator Andreas Fink (v. r.) beim Austausch mit den Vertretern der Heilberufe.

Foto: Nikolaos Aslanidis

Das Gemeindezentrum in Elmpt war voll am Morgen des 14. September. 42 Vertreter aus Heilberufen waren gekommen, um NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zu treffen. Hintergrund: Die für sie immer größeren Probleme bei der Medikamentenversorgung sowie der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel auf dem Land. In mehreren Kurz-Reden erklärten sie ihre berufsübergreifenden Probleme: Lieferengpässe bei Medikamenten, steigende Kosten, kaum Personal. Apothekerin und Organisatorin Kornelia Steeger wandte sich direkt an den Minister: „Die Dokumentation nimmt überhand. Wird es uns in zehn Jahren noch geben? Wo bekomme ich Angestellte her? Haben sie Antworten?“ Die hatte Laumann und neben Verständnis gab es von ihm auch Kritik: „Ich teile ihre Sorgen, aber das fatale Bild, das sie darstellen, nicht. Ihre Kritik an der Bürokratie schon. Da müssen wir etwas tun.“