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Neuer Leiter für die Klinik für Hand- und Plastische Chirurgie des St.-Irmgardis-Krankenhauses in Viersen-Süchteln

Krankenhaus in Viersen : Neuer Chef für die Plastische Chirurgie

Der 46-Jährige Tobias Köppe leitet seit wenigen Tagen die Klinik für Hand- und Plastische Chirurgie des St.-Irmgardis-Krankenhauses. Er möchte den ästhetischen Bereich in Süchteln ausbauen.

Von Faltenbehandlung mit Botox über Fettabsaugung und Gesichtskorrektur bis hin zur Wiederherstellungschirurgie nach Tumorentfernung: Das Team der Klinik für Hand- und Plastische Chirurgie des St.-Irmgardis-Krankenhauses Süchteln bietet viele verschiedene Behandlungen an. Ab sofort ist der  46-jährige Tobias Köppe neuer Chefarzt der Fachabteilung, er folgt auf Valérie Stephan. „Wir freuen uns sehr, einen Chirurgen mit umfassender Kompetenz für unser Haus gewonnen zu haben““, betont Conrad Middendorf, Geschäftsführer des Krankenhauses.

Köppe gilt als Experte in den vier Bereichen seiner Spezialdisziplin:  Handchirurgie, Ästhetische Chirurgie, Rekonstruktive Chirurgie und Verbrennungschirurgie. In Süchteln möchte er vor allem die Plastische und Ästhetische Chirurgie deutlich ausbauen. „Zu mir sollen alle Menschen mit Problemen kommen, die in der plastischen Chirurgie zu behandeln sind –– vom Hauttumor über Straffung des Gewebes nach Gewichtsverlust bis zu offenen Beinen, chronischen Wunden und Dekubitus““, sagt der Mediziner. Darüber hinaus biete er künftig Behandlungen wie Lidplastiken, Brustverkleinerungen, -straffungen und -vergrößerungen sowie Ganzkörper-Straffungs­operationen an. „„Ich habe in diesen Bereichen eine hohe Anzahl von Operationen durchgeführt und sehe hier ein großes Wachstumspotenzial““, erklärt Köppe. Doch auch den Bereich der Handchirurgie möchte er weiterführen. „„Frau Dr. Stephan hat in Süchteln eine exzellente Klinik aufgebaut und ihr große Reputation verschafft. Die Handchirurgie ist ein starkes Standbein des Krankenhauses““, betont der neue Chefarzt.

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Köppe stammt aus Zerbst in Sachsen-Anhalt. Er studierte nach Angaben des Krankenhauses St. Irmgardis zunächst in Greifswald Medizin, wechselte von dort zur klinischen Ausbildung an die Medizinische Hochschule Hannover. Sein praktisches Jahr absolvierte er unter anderem in Kanada, USA, Neuseeland und Australien. Nach dem Staatsexamen begann er als Assistenzarzt am Marienhospital in Stuttgart. Weitere Stationen waren die Verbrennungs-Intensivstation der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Tübingen und das Dreifaltigkeitskrankenhaus in Wesseling, wo er seine erste Oberarztstelle antrat. Es folgte ein Wechsel als Oberarzt ins Sana-Klinikum nach Düsseldorf-Gerresheim und später  ins Knappschafts-Krankenhaus Bergmannsheil in Gelsenkirchen.  In den vergangenen viereinhalb Jahren baute er den neugeschaffenen Bereich der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie/Handchirurgie am Helios-Klinikum Siegburg als Leitender Arzt auf.