Neue Zertifikatsausbildung „Bewegungsförderung in Sportverein und Kita“ am Berufskolleg Viersen

Kooperation in Viersen : Berufskolleg und Kreissportbund kooperieren

Studierende können jetzt eine Zusatzausbildung „Bewegungsförderung in Sportverein und Kita“ machen.

Ab dem Schuljahr 2019/2020 ist eine neue Ausbildung Teil des Bildungsganges „Fachschule für Sozialpädagogik“ am Berufskolleg Viersen. Schulleiter Karl-Heinz Greverath und Angelika Feller, Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB) Viersen, haben jetzt die Kooperationsvereinbarung zur Qualifizierung von Schülern im Sport mit der Zertifikatsausbildung „Bewegungsförderung in Sportverein und Kita“ unterzeichnet.

Dazu sagt Karl-Heinz Greverath: „Die Zertifikatsausbildung ist für unsere Studierenden ein besonderer Baustein, der sie für eine Erzieherarbeit besonders qualifiziert. Im neuen Schuljahr haben wir 100 Plätze für Erzieher anzubieten. Personell sind wir dafür gut aufgestellt.“ Ist die schulische Ausbildung mit begleitenden Praktika in einem Sportverein zu Ende, „dann passt sie gut als zusätzliche Qualifikation für das Bewerbungsportfolio eines Absolventen an unserer Schule“, sagt Greverath.

Die Zertifikatsausbildung, die die Studierenden für die Arbeit unter anderem in einem Bewegungskindergarten qualifiziert, führt der KSB durch. Das findet Stephanie Paßgang, die den Bildungsgang der Fachschule für Sozialpädagogik leitet, bei der Zusammenarbeit von Berufskolleg und KSB gut: „Der Kreissportbund kennt die Vereine und Kitas, wo wir von ihnen profitieren.“

Die Studierenden lernen, wie sie Bewegung bewegt gestalten. Das Ziel ist es, vielfältige Bewegungs- und Lernräume für Kinder von null bis drei Jahren zu öffnen und selbst Strategien und Konzepte für Gruppen zu entwickeln. Die KSB-Geschäftsführerin Klaudia Schleuter stellte den Wert der Kooperation zwischen KSB und Berufskolleg besonders heraus: „Die Schule hat mit der neuen Zertifikatsausbildung ein Alleinstellungsmerkmal im Grenzland. Die angehenden Sozialpädagogen kommen durch die Ausbildung mit Kitas und Sportvereinen in Kontakt.“ KSB-Vorsitzende Feller hofft: „Vielleicht bleibt der eine oder andere hinterher als Übungsleiter in einem unserer Sportvereine hängen.“

(off)
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