Viersen: Neue Umkleiden für Concordia

Viersen : Neue Umkleiden für Concordia

Die Dusch- und Umkleideräume sowie der Eingangsbereich zur Turnhalle wurden für fast 700 000 Euro saniert. Nun wurde der Komplex übergeben.

An der Turnhalle in Helenabrunn wurde seitlich das kleine Schild mit dem Hinweis angebracht: Neubau des Kunstrasenplatzes 2012 und Umbau/Erweiterung Umkleideräume 2013 - mit finanzieller Unterstützung: Viersener Sparkassenstiftung, Fritz Henkel Stiftung Düsseldorf und Stadt Viersen - Herzlichen Dank SV Blau-Weiß Concordia 07/24 Viersen. Offiziell vorgestellt wurden die neu entstandenen zwei Kabinen und der Eingangsbereich in die Turnhalle.

Die Duschen wurden komplett saniert. Die Bauarbeiten stellten die Concorden in acht Wochen bis zum Schuljahrbeginn 2013/14 fertig. Wegen der ausstehenden Abschlussrechnung wurde der Komplex jetzt erst übergeben.

Maßgeblich an dieser Maßnahme beteiligt waren Concordia-Jugendleiter Markus Klinkhamels, Architekt Ulrich Beyer, Markus Mücke, Uwe Arnoldi, Elmar Denzin sowie der Finanzchef Paul Küllertz. "400 Stunden haben wir in Eigenleistung absolviert", sagt Klinkhamels. Concordia-Vorsitzender Michael Pesch sagte mit Blick auf die Anlage: "Das hat viel Kraft und Anstrengung gekostet. Wir sind jetzt mit diesem Thema fertig und können uns wieder ganz auf den Sport konzentrieren. Das ist ein Gewinn für uns alle und lässt uns positiv in die Zukunft schauen."

Das Projekt kostete insgesamt 680 202 Euro. Der Kunstrasen war mit 512 691 Euro der größte Posten, 156 753 Euro die neue Umkleide. Der besondere Dank galt deswegen Fritz Meies, dem Kuratoriumsvorsitzenden der Sparkassenstiftung. Er überzeugte sich regelmäßig von der Bauentwicklung und vom Trainingsbetrieb vor Ort. Nachträglich zum 75. Geburtstag erhielt er einen Scheck für die "Freunde von Kanew" über 200 Euro. Die Sparkassenstiftung spendete allein 50 000 Euro. "Was von den Concorden geleistet wurde, ist grandios. Dem Verein wurde eine Heimat gegeben und hier fühlt er sich zu Hause." Meies betonte überdies, dass Concordia auch in der Jugend einen großen Zulauf hat. Dazu kommt noch der Aufstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga A.

Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Willy Bouren, 60 Jahre Mitglied und Ehrenvorsitzender, bedankte sich im Namen von Rat und Verwaltung. Ein großer Verfechter dieser Idee war auch Ehrenvorsitzender Heinz-Jürgen Antwerpes, der im Rollstuhl sitzt. "Schön wäre hier eine Rampe für Rollstuhlfahrer gewesen und eine behindertengerechte Toilette", sagte er. Concordias Traum ist noch längst nicht ausgeträumt: Seitlich der Turnhalle soll noch ein neues Vereinsheim entstehen.

(off)
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