Umzug nach Viersen Kurdisches Paar beendet Kirchenasyl in Nettetal

Nettetal/Viersen · Ihr Fall hatte in den vergangenen Wochen für Aufsehen gesorgt: das kurdische Ehepaar Nahida und Dishad beendete jetzt sein Kirchenasyl und zog in eine Viersener Flüchtlingseinrichtung. Die beiden können den Ausgang ihres Asylverfahrens in Deutschland abwarten.

 Dilshad (43) und Nahida (38) im Garten des evangelischen Gemeindehauses in Lobberich. Jetzt haben sie das Kirchenasyl in Nettetal verlassen.

Dilshad (43) und Nahida (38) im Garten des evangelischen Gemeindehauses in Lobberich. Jetzt haben sie das Kirchenasyl in Nettetal verlassen.

Foto: Bienkowski

Das kurdische Ehepaar aus dem Irak hat sein turbulentes Kirchenasyl in Nettetal-Lobberich beendet. Das Paar kehrte jetzt in eine städtische Flüchtlingseinrichtung in Viersen zurück, wie die Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Lobberich/Hinsbeck, Elke Langer, sagte. Grund für den Umzug ist, dass der Aufenthaltsstatus des Paares mittlerweile geklärt ist und die beiden in Deutschland den Ausgang ihres Asylverfahrens abwarten dürfen. Zuvor hatten den beiden noch die Überstellung nach Polen und eine mögliche Abschiebung in den Irak gedroht.