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Musiker Charles Ingalls spricht über seine ungewöhnliche Entdeckung

Kultur im Grenzland : Musiker Charles Ingalls spricht über ungewöhnliche Entdeckung

Dirk Hintzen kennen Lobbericher Gymnasiasten als Lehrer, bekannter ist er vielen als Charles Ingalls: Unter diesem Namen gibt er Konzerte in der gesamten Region. Wie der 51-Jährige entdeckt wurde.

Dirk Hintzen (51) kennen Lobbericher Gymnasiasten als Lehrer, als Charles Ingalls ist er aber in der gesamten Region bekannt. Wer wissen möchte, warum der Brüggener zu diesem Namen kam, kann dies am Dienstag, 16. August, bei der Talkrunde „Franks Sitzecke“ erfahren. Hintzen ist neben dem früheren CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer, Britta Lange vom Bethanien Kinder- und Jugenddorf Waldniel sowie Autorin Monika Vogeler Gast beim Talk im Innenhof von Burg Brüggen.

Vor sechs Jahren hat Hintzen mit der Musik angefangen, seine Karriere startete im Lehrerzimmer: „Neben mir saß ein Musikkollege. Ich habe ihn gefragt, ob jeder singen lernen kann“, erinnert er sich. Beide gingen in einen Raum nebenan: „Dort habe ich ein paar Stimmübungen gemacht und mein Kollege meinte, dass es funktionieren müsste.“ Daraufhin habe er Gesangsunterricht genommen, später auch Gitarrenunterricht. Aus Jugendzeiten konnte Hintzen bereits ein wenig Gitarre spielen, in Kombination mit dem Unterricht sei er nun „gut genug“.

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Seinen ersten Auftritt hatte Charles Ingalls 2017 im Café Bürgermeisteramt von Silke Beckstedde in Brüggen-Bracht: „Ich war unglaublich nervös.“. Generell habe er die ersten zwei bis drei Jahre immer viel Lampenfieber, manchmal auch Tage vor den Auftritten, gehabt. „Dann kam ich 2019 auf die glorreiche Idee, auf Tour zu gehen“, erzählt der 51-Jährige. Nach dieser einen Woche wurde es „mit der Nervosität  schnell besser und hat sich seitdem abgebaut“. Den Lehrerberuf und die Musik könne man gut vereinbaren: „Ich mache keine Musik für Schüler. Meine Texte sprechen eher ein älteres Publikum an“, sagt Hintzen. Jedoch gibt der Chemie- und Biologielehrer manchmal, bevor seine Schüler die Schule verlassen, ein kleines Konzert. Seinen tollsten Auftritt hatte er in der Königsburg in Süchteln: „Am Ende des Konzerts habe ich ein Selfie zum Publikum hin gemacht und alle haben ihre Hände in die Luft gestreckt.“

Auf Franks Sitzecke freut sich Hintzen – auch wenn er etwas aufgeregt ist.

Info „Franks Sitzecke“ in Burg Brüggen. Beginn 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr. Eintritt: fünf Euro; er kommt einem sozialen Zweck zugute. Getränke können mitgebracht werden. Anmeldungen: Ruf 02163 5701-4711.