Schwalmtal: Minister Pinkwart nennt Lüttelforster mutig

Schwalmtal: Minister Pinkwart nennt Lüttelforster mutig

Der NRW-Wirtschaftsminister war auf Einladung der FDP-Ortsverbände zu Gast im Waldhufendorf

Andreas Pinkwart (FDP), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in NRW, will dafür sorgen, dass alle Schulen und Gewerbegebiete in den kommenden Jahren einen Glasfaseranschluss erhalten. Beim Herbstempfang der FDP-Ortsverbände aus Brüggen, Schwalmtal, Wassenberg und Wegberg erklärte der 57-Jährige, die Verbindung über das Kupferkabel der Telekom sei "wirklich von gestern".

Erstmals war Pinkwart am Samstag zu Gast in Lüttelforst. Im Bauerncafé Bolten erfuhr er von den Parteifreunden, dass es dem 600-Einwohner-Dorf gelungen ist, den schnellen Internetanschluss per Glasfaserkabel zu erhalten. Der Minister lobte die Lüttelforster für ihr "unternehmerisches, mutiges Denken". So begeistert, wie Pinkwart von Lüttelforsts Glasfaserverkabelung war, so neidisch blickte Klaus J. Wagner, Bundestagskandidat der freien Demokraten im Kreis Heinsberg, auf das Waldhufendorf: "Wir wären stolz, wenn wir Wegberger es mit der Glasfaser auch geschafft hätten." Doch vielen habe es offenbar gereicht, die Spiele von Borussia Mönchengladbach über Kupferkabel sehen zu können.

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Pinkwart, seit etwa 70 Tagen im Amt, gab einen kurzen Überblick über die Pläne der neuen Landesregierung: Um die Ausstattung der Schulen zu verbessern, solle das Landesprogramm dazu ausgebaut werden. Gründungen sollen auch durch den Abbau von Bürokratie erleichtert werden. Damit nicht durch Lehrermangel Unterricht ausfällt, sollen Ältere, die eine fachliche Qualifikation, aber keine Lehramtsausbildung haben, an die Schulen geholt werden.

(biro)
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