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Mehr als 800 Schützen im Bockert bei der Parade der St.-Peter-und-Paul-Bruderschaft

Schützenfest in Viersen-Bockert : Bockert: Mehr als 800 Schützen bei der Parade

Die St.-Peter-und-Paul-Bruderschaft Bockert feierte den erst 23 Jahre alten Schützenkönig Frederik Huberty und seine drei Jahre jüngere Königin Antonia Hüpkes.

Ein heißes Schützenfest, bei dem viel Schweiß und mehr Wasser als Alkoholisches flossen, hat die St.-Peter-und-Paul-Bruderschaft Bockert mit dem 23-jährigen König Frederik Huberty und der 20-jährigen Königin Antonia Hüpkes gefeiert.

Den beiden jungen Leuten stehen für die Kirmestage das Viersener 2015er-Prinzenpaar Edi Tusch mit Dani sowie 2001er-König Bernhard Uebel mit Sonja Scharpenberg zur Seite. Dani ist die Mutter des Königs, der Grenadier-Zugkönig Stephan Hüpkes der Vater der Königin. „Das war Frederiks  Entscheidung, König zu werden. Im Vorfeld fragte er mich, ob ich seine Königin werden wolle“, sagt Antonia Hüpkes, „wir sind nämlich gute Freunde“.

Da ihr Schützenfest auch gleichzeitig Bezirksschützenfest ist, gab’s nach einer Messe am zweiten Kirmestag in St. Peter Bockert einen Empfang für die Präsidenten und Königshäuser aus dem Bezirksverband Viersen Mitte. Bezirksbundesmeister Hans-Willi Pergens übergab dem Bezirkskönig Frederik die Willy-Pesch-Ehrengabe, das Bildnis mit dem Schutzpatron Sebastian, eingerahmt von den Viersener Kirchen. Das Rahser Königshaus schenkte drei Gewehre aus Schokolade. Bockerts Bruderschafts-Präsident Helmut Klee hatte schon für den Königs-Gala-Ball vorgesorgt und viele Stunden vorher Ventilatoren zum Kühlen laufen lassen, um ins Festzelt kühlere Temperaturen reinzubringen. Königin Antonia zog viele bewundernde Blicke auf sich, als sie mit apricotfarbenem Prinzessinnenkleid mit Reifrock, das oben mit Blümchen bestickt war, ins Festzelt einzog.

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Zur großen Parade am Sonntag waren als 800 Schützen und Musiker im Bockert auf den Beinen. Damit sie trotz der hohen Temperaturen im Marschschritt fit blieben, hatte die Bruderschaft eine Wasserstation eingerichtet. Erstmals zogen die Dorfkinder, 20 Jungen und Mädchen von zwei bis sieben Jahren, mit. Sarah Küpper, Jacqueline Pypers und Ines Rimkus betreuten die Kinder. „Wir halten es für wichtig, dass die Kinder früh unser Dorfleben kennenlernen“, sagt Pressewart Manfred Woters. Ebenfalls neu sind die Pioniere, die sich aus der Schützenjugend entwickelten. Die Rebellen feierten ihr zehnjähriges Bestehen.