Mann bei SEK-Einsatz in Viersen leicht verletzt

Mit Messern bewaffnet : Mann bei SEK-Einsatz in Viersen leicht verletzt

Der polizeibekannte Mann hatte sich mit mehreren Messern bewaffnet. Spezialeinsatzkräfte nahmen ihn in Gewahrsam.

Ein bewaffneter Bewohner der Gereonstraße in der Viersener Südstadt hat am Mittwochmittag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst; dabei kam auch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz. Nach etwas mehr als zwei Stunden war der Einsatz beendet; der Mann wurde von den Beamten mit leichten Verletzungen in Gewahrsam genommen.

„Gegen 12.15 Uhr hat die Polizei eine Meldung erhalten, dass sich ein Mann mit Messern bewaffnet in einem Mehrfamilienhaus an der Gereonstraße aufhalte“, berichtete Polizeisprecherin Antje Heymanns. Die Beamten gingen von einer Bedrohungslage aus, sperrten Teile der Gereonstraße vor dem Gebäude ab. „Das Mehrfamilienhaus wurde geräumt, der Mann befand sich schließlich allein in einer Wohnung“, so die Polizeisprecherin.

Die angeforderten Spezialkräfte drangen um kurz vor 14.30 Uhr zu dem polizeibekannten Mann vor, überrumpelten ihn. Dabei erlitt er nach Informationen unserer Redaktion die Verletzungen – um einen mit Messern bewaffneten Menschen zu entwaffnen, nutzen die Spezialeinsatzkräfte bisweilen lange Holzstäbe.

Warum sich der Mann mit mehreren Messern bewaffnet hatte und ob er jemanden bedrohte, ist noch unklar. Heymanns: „Die Ermittlungen dauern an.“ Nach Informationen unserer Redaktion wurde der Mann nach Ende des Einsatzes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Von der Leitstelle der Polizei hieß es lediglich, der Mann sei einem Krankenhaus zugeführt worden.

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