Brüggen: Lebensraum-Ausstellung in der Burg Brüggen aufgefrischt

Brüggen: Lebensraum-Ausstellung in der Burg Brüggen aufgefrischt

Das Diorama wurde 2002 in Betrieb genommen. Mit Hilfe von Jägern wurden nun Teile ergänzt und repariert

Im Museum Mensch und Jagd in der Burg Brüggen ist "der Wald gefegt" worden: Wie Judith Zybell vom Kulturamt der Burggemeinde mitteilte, habe zwar Sturmtief "Friederike" im Raum-Diorama im ersten Stock des Museums keine Schäden hinterlassen, doch sei eine gründliche Auffrischung dringend nötig gewesen: Die Darstellung von Landschaftsräumen in Nordrhein-Westfalen wurde im Jahr 2002 in Betrieb genommen.

Objektgestalter Helmut Schmiese und sein Team kümmerten sich eine Woche lang darum, reparierten und ergänzten das Diorama, pinselten nach und fegten Ausstellungsfläche und Wege. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen", heißt es vom Museumsteam. Die Mitarbeiter freuen sich nun auf Besucher, die naturkundlich oder jagdlich interessiert sind und im Museum erfahren wollen, welche Tiere in welchen Lebensräumen zu Hause sind, ebenso wie auf Familien.

Neben dem Museum beteiligten sich auch Brüggener Jäger an der Instandsetzung der Ausstellungsfläche - allen voran Bärbel und Jörg Weinmann. Jörg Weinmann ist Hegeringleiter in Brüggen, Bärbel Weinmann leitet ehrenamtlich das Museum Mensch und Jagd. Die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf und Stockbrotbacken beim Weihnachtsmarkt spendeten sie nun komplett an das Museum.

Das Museum Mensch und Jagd in der Burg Brüggen, Burgwall 4, beleuchtet das Phänomen der Jagd in 300.000 Jahren - bis heute. Geöffnet ist dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene drei Euro. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre sowie Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen zwei, Familien sechs Euro.

(biro)