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Landrat erhält Rückenwind für Plan, den Kreis Viersen zur Corona-Modellregion zu machen

Corona im Kreis Viersen : Landrat erhält Rückenwind für Plan, Kreis zur Corona-Modellregion zu machen

Die Christdemokraten im Kreistag unterstützen eine entsprechende Bewerbung beim Land NRW. Auch aus einzelnen kreisangehörigen Städten kommt Unterstützung.

Landrat Andreas Coenen (CDU) erhält von seiner eigenen Partei Rückenwind für seinen Kostenpflichtiger Inhalt Plan, den Kreis Viersen zur Modellregion für Öffnungs-Strategien in der Corona-Pandemie zu machen. Die Landesregierung hatte angekündigt, rund ein Dutzend Kreise und kreisfreie Städte in NRW zu Modellregionen nach Tübinger Vorbild einzurichten. In der baden-württembergischen 90.000-Einwohner-Stadt werden an negativ Getestete „Tagespässe“ ausgegeben, mit denen sie Einzelhandel, Gastronomie und Kulturveranstaltungen ohne Einschränkungen nutzen können.

Die CDU-Kreistagsfraktion stellte jetzt einen Antrag, dass sich die Viersener Kreisverwaltung als Modellregion bewerben soll. „Die Verwaltung wird gebeten, diesen Prozess zu begleiten und mit den Städten, sowie den Gemeinden und der Politik im Kreis Viersen abzustimmen“, so der Chef der CDU-Fraktion im Kreistag, Peter Fischer.

In der vergangenen Woche hatte bereits die Stadt Tönisvorst eine entsprechende Resolution beschlossen und an den Kreis geleitet, auch in Kempen gab es Ende vergangener Woche eine entsprechende Anregung der CDU.

Laut einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ soll die Stadt Köln Modellkommune werden. Aus dem Viersener Kreishaus hieß es, Bewerbungen würden weiter vom Land NRW entgegengenommen.

(mrö)