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KVS von der Forst: Vom Kleinbetrieb zum Mittelständler

Wirtschaft in Schwalmtal : Vom Kleinbetrieb zum Mittelständler

Seit der Gründung 1924 ist die heutige KVS von der Forst stetig gewachsen; auch die Geschäftsbereiche haben sich im Laufe der Firmengeschichte gewandelt.

Elmar von der Forst hat in Köln Sport studiert. Dass er einmal in den Familienbetrieb Kraftverkehr Schwalmtal (KVS) einsteigen würde, hat er sich nie vorstellen können, erzählt er im Interview. Bis sein Vater Josef ihm genau diesen Vorschlag machte. Das war 1993. Heute kann der 55-Jährige voller Überzeugung sagen: „Es war die richtige Entscheidung.“ Seit den Anfängen im Jahr 1924 ist das Unternehmen stetig gewachsen: von einem kleinen Familienbetrieb zu einem erfolgreichen Mittelständler mit 140 Angestellten. Und die, so betont Elmar von der Forst, seien es auch, die die „Kraftverkehr Schwalmtal von der Forst GmbH“ am Laufen halten.

1924 gründeten Josef und Heinrich von der Forst den Omnibusbetrieb Gebrüder von der Forst; Firmensitz war Unterbruch im Kreis Heinsberg.

1927 wurde der Betrieb teilweise  nach Schwalmtal-Waldniel verlegt. Wichtig für das junge Unternehmern Es beförderte die Arbeiter der Kuag-Werke. Fünf Jahre später wurde der gesamte Betrieb  nach Waldniel verlagert.

1962 übernahm Josef von der Forst junior die Firmen-Anteile seines Onkels Josef; zehn Jahre später übernahm er außerdem, nach dem Tod seines Vaters Heinrich, dessen Firmenanteile und führte bis 2003 die Firma; blieb bis zu seinem Tod Berater.

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1976 fusionieren die beiden Firmen „Gebrüder von der Forst Waldniel“ und „Jakob Moos“ aus Schwalmtal-Hehler zur „Kraftverkehr Schwalmtal Moos & von der Forst GmbH“.

1992 zieht sich Franz Paul Moos aus dem Unternehmen zurück; es agiert nun unter dem Namen „Kraftverkehr von der Forst GmbH & Co. KG“.

1993 tritt Elmar von der Forst, Sohn von Josef von der Forst und Enkel von Heinrich von der Forst, in den Betrieb ein.

2008 zieht die KVS von der Bahnhofsstraße in das Gewerbegebiet „Auf dem Mutzer“. Dort nutzt sie ein 12.000 großes Gelände mit Platz für Fuhrpark, Werkstatt, TÜV-Halle, Waschstraße und Verwaltung. „Und wir haben noch ausreichend Fläche, um uns zu vergrößern“, sagt Elmar von der Forst.