1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Krippenweg in Brüggen und Niederkrüchten ist abgesagt

Ausfall wegen Corona-Pandemie : Krippenweg in zwei Kommunen ist abgesagt

Geplant war er sogar unter Corona-Bedingungen: Doch jetzt sagte die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Brüggen und Niederkrüchten den beliebten Krippenweg ab.

Der Krippenweg in Brüggen und in Niederkrüchten sollte während der Corona-Pandemie etwas Besonderes sein. „Wir wollten den Menschen etwas zeigen, woran sie sich freuen können“, sagt Organisatorin Edi Houben. Die Ehrenamtlerin aus Brüggen, deren Heimatkirche St. Nikolaus in Brüggen ist,  hätte wegen der Croona-Pandemie vielleicht sogar auf die beliebte Tradition verzichtet. Doch ihre Mitstreiter überzeugten sie und arbeiteten daran, den Krippenweg unter den Bedingungen der Corona-Schutzverordnung zu gestalten.

Deshalb wurde das Angebot drastisch verändert: Statt der sonst elf Kirchen, Kapellen und Altenheime in Brüggen und Niederkrüchten sollten die Krippenställe lediglich in den vier großen Kirchen aufgebaut werden. Als Krankenschwester weiß Edi Houben, dass die Gesundheit und das Vermeiden einer Ansteckung Priorität haben. „Deshalb haben wir die Altenheime bei der Planung sofort gestrichen“, sagt die Brüggenerin. Als einziger Öffnungstag wurde der 27. Dezember gewählt, auf ein Veranstaltungsprogramm wurde weitestgehend verzichtet. Statt einer bei Gottesdiensten üblichen Anmeldung hätten sich die Besucher in Listen eintragen sollen, um Kontakte zurück verfolgen zu können.

Doch mit dem harten Lockdown am Mittwoch ist auch das „Aus“ für den Krippenweg der Gemeinschaft der Gemeinden  (GdG) Brüggen und Niederkrüchten  gefallen. Am Mittwochabend hat Edi Houben den Krippenweg abgesagt.

(busch-)