1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Kreis Viersen: Für Test auf Corona zum Hausarzt

Corona-Pandemie im Kreis Viersen : Für Test auf Corona zum Hausarzt

Wer die Ferien nicht nur zu Hause verbringen will, muss sich unter Umständen Gedanken über einen negativen Corona-Test machen. Wer einen Testbefund vorlegen muss, muss die Untersuchung selbst bezahlen.

Am Freitag ist der letzte Schultag. Wer die Ferien nicht nur zu Hause verbringen will, muss sich unter Umständen Gedanken über einen negativen Corona-Test machen. In viele EU-Länder ist die Einreise ohne Einschränkungen möglich. Anders in Bayern: Dort dürfen etwa Hotels und Pensionen nur Gäste mit einem negativen Testbefund aufnehmen, wenn sie aus einem Kreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner liegt.

Wer im Kreis Viersen gesund ist und einen Corona-Test braucht, muss sich an einen Arzt wenden, erläutert Anja Kühne, Sprecherin des Kreises Viersen. „Der Test muss auch privat bezahlt werden.“ Die Kosten variieren je nach Kassenzugehörigkeit und Labor zwischen 130 und 250 Euro.

Ansonsten orientiere sich der Kreis Viersen an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. „Wir werden die mobilen Corona-Untersuchungszentren (CUZ) zum Anfang der Sommerferien schließen“, so die Sprecherin. Mit dem CUZ wollte der Kreis seit Mitte März die Ärzte entlasten. Insgesamt nutzten 2851 Menschen bis 17. Juni das Angebot. Davon wurden 185 positiv getestet.

Das CUZ ist noch zwei Mal im Einsatz: am Donnerstag in Viersen am Parkplatz der Festhalle, Hermann-Hülser-Platz 1, am Freitag, 26. Juni, am Parkplatz des Werner-Jaeger-Gymnasiums, An den Sportplätzen in Nettetal-Lobberich; geöffnet ist es jeweils von 13 bis 16 Uhr. Menschen mit Krankheitssymptomen, die auf eine Coronavirus-Infektion hindeuten, können sich nach der CUZ-Schließung ausschließlich von ihrem Hausarzt testen lassen. Doch der Kreis will fexibel reagieren: „Sollte es zu einer zweiten Infektionswelle kommen, wird das Corona-Untersuchungszentrum kurzfristig wieder zum Einsatz kommen“, kündigt Landrat Andreas Coenen (CDU) an.