„Situation angespannt“ Flüchtlinge — Kreis Viersen fordert Hilfe vom Land

Kreis Viersen · Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind rund 2600 Flüchtlinge in den Kreis Viersen gekommen. Schon im September zeigten die Kommunen an, dass sie überlastet sind. Jetzt läuft auch die Puffer-Unterkunft des Kreises voll.

„Die Lage ist angespannt“, sagt Karl-Heinz Wassong, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Viersen. Unser Foto zeigt ihn mit Bettwäsche vor der Pufferunterkunft des Kreises, in der seit Mitte November die Flüchtlinge aufgenommen werden, für die in den Kommunen kein Platz mehr ist.   RP-Foto: Buschkamp

„Die Lage ist angespannt“, sagt Karl-Heinz Wassong, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Viersen. Unser Foto zeigt ihn mit Bettwäsche vor der Pufferunterkunft des Kreises, in der seit Mitte November die Flüchtlinge aufgenommen werden, für die in den Kommunen kein Platz mehr ist. RP-Foto: Buschkamp

Foto: Daniela Buschkamp

Nur wenige Wochen nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bauten die Kommunen im Westkreis ihre Kapazitäten für Flüchtlinge massiv aus. In Nettetal wurde eine Turnhalle hergerichtet, in Kooperation mit dem Landessportbund NRW konnten auch Dutzende Flüchtlinge im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck unterkommen. Viersen mietete eine große Unterkunft für bis zu
170 Personen, richtete in einer ehemaligen Schule eine Unterkunft für 150 Flüchtlinge ein. Und auch zahlreiche Privatleute in allen Städten und Gemeinden im Kreis Viersen halfen, nahmen Bürgerkriegsflüchtlinge bei sich zu Hause auf oder stellten Wohnraum zur Verfügung.