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Kreis Viersen: Diskussion um Schächtungen zum Opferfest

Kreis Viersen widerspricht Aussagen in Netzwerken : Keine Schächtungen zum Opferfest

Der Kreis Viersen widerspricht Posts in sozialen Netzwerken, wonach zum islamischen Opferfest in Fleischbetrieben im Kreisgebiet Tiere geschächtet worden seien.

In den sozialen Netzwerken kursieren Behauptungen, in Fleischbetrieben im Kreis seien zum islamischen Opferfest Tiere geschächtet worden. Der Kreis Viersen tritt diesen Behauptungen entschieden entgegen: „Dies ist nicht richtig.“ Am 31. Juli und 1. August fanden in insgesamt drei Schlachtbetrieben im Kreis Schlachtungen im Rahmen des Opferfests statt.

Mitarbeiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamts waren an beiden Tagen durchgehend in den Schlachtbetrieben anwesend, um die tierschutzgerechte Betäubung sicherzustellen und die anschließende Fleischuntersuchung an den Tieren vornehmen zu können.

Eine Ausnahme von der Betäubungspflicht zu religiösen Zwecken wurde auch in diesem Jahr weder beantragt noch erteilt. Tiere dürfen nach dem Tierschutzgesetz nur geschlachtet werden, wenn sie zuvor ausreichend tief betäubt wurden. Es muss ein Zustand der Wahrnehmungs- und Empfindungslosigkeit erreicht sein, der bis zum Tode des Tieres anhält.

(hb)